Nittenau
Brauchen Wanderer neues Domizil?
Jugendheim offenbar bald passé - 30-jähriges Jubiläum gefeiert - Zusammenhalt vorhanden
Nittenau. Der Wanderverein Regental Nittenau feierte in geselliger Form sein 30-jähriges Jubiläum. Er ging aus der Wanderabteilung der Reservistenkameradschaft hervor. Bei der Mitgliederversammlung am 19. Januar 1978 beschlossen 46 Wanderfreunde, sich selbständig zu machen und künftig den Namen Wanderverein "Regental" zu führen.
Pfarrer Frank erinnerte in seiner Predigt nicht nur an das Lied "Das Wandern ist dies Müllers Lust". sondern auch an viele Kirchenlieder und Wallfahrtslieder, die ein Wandererherz höher schlagen ließen. Bei den Fürbitten wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht und jener, die heute wegen Krankheit und Leid nicht mehr Wandern könnten.
Anschließend traf man sich im Jugendheim St. Wolfgang zu einem geselligen Beisammensein. Vorsitzender Alois Schwarzfischer, der bereits seit 18 Jahren dieses Amt inne hat, dankte allen Anwesenden für ihr Kommen. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht. Die Wanderfreunde mussten aber auch vernehmen, dass sie ihr seit 18 Jahren lieb gewonnenes Vereinsheim, das Jugendheim St. Wolfgang, aller Voraussicht nach aufgeben müssten, da der Besitzer die katholische Kirchenstiftung Nittenau, die Mindestforderungen der bisherigen Pächter (seit über elf Jahren) nach neuen WC-Anlagen und behindertengerechtem Eingang nicht erfüllt würden. Mithin werde sich das Pachtverhältnis auflösen.
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