Viel Lob bei Herbstversammlung für die Aktivitäten des Vereins "Heimatgemeinde Plöß"
Dietersdorf/Plöß. (gl) Viel Lob für die Instandsetzung und Pflege des Heimatfriedhofes sowie die Aktivitäten als Vorzeigemodel der Verbundenheit zur ehemaligen Heimat gab es aus berufenem Munde bei der Herbstversammlung des Vereins "Heimatgemeinde Plöß".
Bei der Versammlung dankte Vorsitzender Gottfried Leib zunächst Pfarrer Karl Wohlgut, der aus seinem Ruhestandssitz Grafenwöhr angereist war, und dem Kirchenchor Pullenried unter Leitung von Rudolf Teplitzky für die Gestaltung des Gottesdienstes.
Weit angereist
Seine Grüße galten besonders den aus vielen Orten angereisten Landsleuten, neben dem Geistlichen, sowie mit Franz Spichtinger dem Lektor des Heimatbuches, aber auch der Schönseer Bürgermeisterin Birgit Höcherl sowie mit Wenzel Licha den Initiator zur Errichtung des Gedenkkreuzes in Wenzelsdorf. Der Verein habe in der zurückliegenden Zeit, so Leibl, gute Resonanz gefunden. Einer Gedenkminute für die verstorbenen Landsleute Ludwig Hartl, Margarete Eifert, Barbara Warzinger und Kersten Koth folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden.
Die Aufstellung des Gedenkkreuzes beim ehemaligen Wenzelsdorf, eine Idee von Wenzel Licha, der sich neben Alfred Drachsler auch besonders aktiv für die Realisierung eingesetzt hat, war die herausragende Aktivität; die Einweihung war gut besucht und ein Erlebnis. Der Friedhof in Plöß und der Platz bei den Gedenksteinen in Friedrichshäng wurden wieder gut gepflegt und standen zweimal im Fokus des Tschechischen Fernsehens. Die vorgesehene Vorführung im Anschluss an die Versammlung konnte aber noch nicht realisiert werden.
Von (gl) |
14.10.2008
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Dietersdorf/Plöß
"Ein Aushängeschild der Region"
Viel Lob bei Herbstversammlung für die Aktivitäten des Vereins "Heimatgemeinde Plöß"
Aber auch sonst könne festgestellt werden, dass sich die junge Generation in Tschechien über die Tatschenund geschichtlichen Hintergründe, auch in den deutschsprachigen Unterlagen in den Bibliotheken des Nachbarlandes überzeugt. Zum instand gesetzten Friedhof gab es allerdings eine Resonanz aus Prag. Darin wurde angeführt, dass angeblich die sterblichen Überreste im Friedhof umgebettet worden seien.
Doch gebe es dafür trotz Abwesenheit der Bevölkerung keine Hinweise, vielmehr seien bei den Friedhofarbeiten menschliche Überreste gefunden worden, wurde geantwortet. Dem anschließenden Kassenbericht von Finanzverwalter Fred Drachsler war zu entnehmen, dass wieder sparsam gewirtschaftet wurde. Durch die geöffnete Grenze würden die Transportkosten der Geräte für die Friedhofspflege geringer werden.
Nur wenige Helfer
Geringer würden allerdings auch die Helfer; lobend wurde hier Alfred Zach für die Bereitstellung seines Mähtraktors und Helmut Stoiber als Helfer erwähnt. Als unermüdlichen Organisator gab es für Kassier Alfred Drachsler öffentliches Lob.
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14.10.2008
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"Ein Aushängeschild der Region"
Viel Lob bei Herbstversammlung für die Aktivitäten des Vereins "Heimatgemeinde Plöß"
Vorsitzender Leibl sprach die Hoffnung aus, dass sich künftig jüngere Mitglieder und Förderer bereitstellen. Er bat auch, die Öffnung des Turmes auf dem Plattenberg zu nutzen und verwies auf die vom Heimatkreis Bischofteinitz in Furth im Wald geschaffenen Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher von auswärts.
Bürgermeisterin Birgit Höcherl dankte dem Vorstandt und den Mitgliedern für ihre Funktion als Ansprechpartner bei der Pflege der Grenzgeschichte; der Verein Heimatgemeinde Plöß erweise sich auch als Aushängeschild der Region, wobei sich Alfred Drachsler auch als Fremdenführer nach Plöß für den Tourismus einsetze. Dies auch als Mitspieler beim Freilichtspiel "Pascher - Nacht der langen Schatten", im dem am Eulenberg bei Friedrichshäng in Grenznähe ebenfalls die Grenzgeschichte einschließlich Vertreibung im Blickfeld stehe.
Vor der Festlegung der Frühjahrsversammlung am Samstag, 25. April 2009 um 14 Uhr, wieder im Gasthof Waldblick, gab es noch die Würdigung von Ruhestandspfarrer Karl Wohlgut für die Anreise zur Weihe des Gedenkkreuzes im ehemaligen Wenzelsdorf und der Gestaltung des Gedenkgottesdienstes. Dafür überreichten ihm Vorsitzender Leibl und Kassier Fred Drachsler einen Geschenkkorb als äußeres Zeichen des Dankes.
Anerkennung gezollt
Schließlich meldete sich mit Karl Zeug ein Gast vom Heimatverein Eisendorf zu Wort und sprach den Plössern hohe Anerkennung für die Wiedererrichtung und weitere Erhaltung ihres Heimatfriedhofes hohes Lob aus.
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