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Sulzbach-Rosenberg
Clever fahren hilft Konto und Umwelt
ADAC-Aktion "Mobil mit Köpfchen" informiert Berufsschüler - Pro und Contra der Mobilität
Sulzbach-Rosenberg. (ahl) Viele Verbraucher machen Ölkonzerne oder die Politik für zu hohe Spritpreise verantwortlich. Jeder Autofahrer kann jedoch durch geschicktes Fahrverhalten den eigenen Spritverbrauch verringern. Um Schüler über umweltgerechtes Fahren zu informieren, tourt der ADAC durch Bayern und macht in Schulen halt. Auch die Schüler des Berufsschule Sulzbach-Rosenberg lernten alles über die Vor- und Nachteile der Mobilität.
Dagmar Mayer und Rainer Glafey vom ADAC Nordbayern sprachen mit den KfZ-Schülern über die Vor- und Nachteile der modernen Mobilität. "Vorteilhaft ist, dass man nicht mehr in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen muss. Jedoch ist der hohe Spritverbrauch schlecht für die Umwelt und für den Geldbeutel", so Rainer Glafey.
Verschiedene Fahrstile
Mit Hilfe von Messgeräten zeigten die beiden ADAC-Mitarbeiter auf, welche Unterschiede bei verschiedenen Fahrstilen auftreten. So ist ein Fahrzeug, das ruhig anfährt, weitaus leiser, als ein Auto, das mit einem Kavalierstart losdonnert. 32 Fahrzeuge, die mit jeweils 2000 Umdrehungen pro Minute unterwegs sind, verursachen nicht mehr Lärm als ein einziges Auto mit 4000 Umdrehungen, klärte die Begleitlektüre die Berufsschüler auf.
"Auch Lärm ist eine Emission, die Natur und Mensch schadet", erläuterte Glafey. Die Schüler und ihre Lehrer erhielten außerdem Arbeitsmaterialien, die weitergehende Informationen bereithalten. Die Aktion des ADAC soll den oftmals "erhobenen Zeigefinger" durch klärende praktische Erfahrung ersetzen. Die Hauptzielgruppe sind Schülerinnen und Schüler, die kurz vor der Führerscheinausbildung stehen oder erste Fahrstunden absolviert haben. Kernstück der besonderen Unterrichtsstunde sind Demonstrationsfahrten mit Auto und Motorrad.
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