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Pfreimd/Stein
Bergab mit Maxl und seinem "Harem"
500 Zuschauer beim alljährlichen Goiß'n-Abtrieb in Stein - Ziegen mit Kränzen geschmückt
Pfreimd/Stein. (jua) Etwas störrisch benahm sich die Goaß "Agnes", als ihr Bürgermeister Arnold Kimmerl für den Goiß'n-Abtrieb des Bund Naturschutz einen Schmuckkranz umhängte. Zehn bereits fein herausgeputzte Ziegen zerrten und schubsten unterdessen bereits ihre "Hirten" und forderten den Ziehharmonikaspieler Rudi Lottner auf, die "Geißenkarawane" musikalisch anzuführen.
Thüringer Waldziegen
Lustig und nicht immer ganz im Sinne ihres jeweiligen Begleiters genossen die vom Aussterben bedrohten, gehörnten "Thüringer Waldziegen" ihren Spaziergang. "Für mich ist eine Goaß ohne Hörner keine Goaß, das wäre ja so wie Würstln ohne Senf", lachte das Pfreimder Stadtoberhaupt Arnold Kimmerl, seit Jahrzehnten beim Bund Naturschutz aktiv, und streichelte liebevoll über das Fell eines Tieres der seltenen braunen Haustierrasse.
Seltene Pflanzen
Stolz sind die Veranstalter vom BN mit Kreisvorsitzendem Klaus Pöhler, Ortsgruppenvorsitzender Hannelore Lanzl und Projektbetreuer Arnold Kimmerl an der Spitze auf ihr naturbelassenes Grundstück in Stein. Durch die alte bäuerliche Form der Landschaftpflege mit den Ziegen und auch sechs Schafen wachsen auf diesem Steilhang seltene Gräser und Kräuter. Wilder Oregano, der gelbe Fingerhut oder ästiges Ruhrkraut gehören mit zu den Raritäten dieser Kulturlandschaft.
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