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Tirschenreuth
Altersarmut vorprogrammiert
Vortrag beim Diakonischen Werk über "Arbeitslosigkeit und Rente"
Als Hauptproblem nannte der Redner die veränderte Alterspyramide, die einen enormen Reformbedarf notwendig machte. So schilderte der hauptberuflich für die KAB tätige Referent auf seinen Folien deutlich die Anhebung der Altersgrenzen bei den unterschiedlichen Renten.
Mit wenigen Ausnahmen verschiebe sich damit der Rentenbezug für zukünftige Bezieher um zwei Jahre nach hinten. Dies gelte auch für die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit, die aber bestimmte Wartezeiten voraussetze. Mit entsprechenden Abschlägen (bis zu 18 Prozent) könne dann sogar schon ab 60 ein Rentenantrag gestellt werden.
Der Sozialsekretär gab zu bedenken, dass Arbeitslosengeld II grundsätzlich eine nachrangige Leistung sei und vor deren Bewilligung immer erst die Möglichkeit einer abschlagsfreien Rente geprüft werde. In eine vorzeitige Rente mit Abschlägen könne aber kein Hartz IV-Empfänger gezwungen werden.
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