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Immenreuth
Neue Variante im Freibad-Poker
Bürgermeister stellt statt Sanierung in Immenreuth Aufwertung des Hallenbades Kemnath zur Debatte
Immenreuth. (kr) Neue Überlegungen brachte Bürgermeister Peter Merkl in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch zum Dauerthema Zweckverband Freibad ein. Da die Kommune bei einer 50-Prozent-Regelung die Hälfte der geplanten Investitionen von 1,5 Millionen Euro sowie der künftigen Betriebskosten tragen müsste, überlegte er, ob es besser wäre, wenn sich Immenreuth genau wie Kemnath an den Kosten des dortigen Hallenbades beteiligen würde.
Nach der 50-Prozent-Regelung entfielen zum Beispiel auf Kemnath 23 000, auf Speichersdorf rund 27 000 und auf Weidenberg 14 000 Euro. Umgerechnet auf eine dreimonatige Badesaison, müsste Immenreuth monatlich 30 600 Euro für das Freibad aufwenden. Für den neunmonatigen Hallenbadbetrieb wende Kemnath lediglich 1865 Euro im Monat auf. Eine Beteiligung in dieser Höhe schwebte dem Bürgermeister vor.
Weiter verhandeln
Zu dem vierten Vorschlag sagte Bernhard Söllner: "Wir drehen uns im Kreis. Es hat keinen Sinn, weiter zu diskutieren. Wir stolpern von Beschluss zu Beschluss." Er forderte in den nächsten zwei Wochen eine Besprechung aller Fraktionen hinter verschlossenen Türen, damit nicht wieder so etwas passiere wie bei der Gemeinderatssitzung im September.
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