TuS Rosenberg kann Herbstmeister in der Kreisklasse Süd werden
Amberg. (e) Noch zwei Runden dauert die Hinspielserie in der Kreisklasse Süd, der Spitzenreiter DJK Ammerthal II kann aber bestenfalls noch drei Zähler sammeln, denn am 13. und letzten Spieltag der Vorrunde ist die DJK-Reserve spielfrei.
Die zweite Garnitur der DJK Ammerthal beschließt die Vorrunde mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden in Ursulapoppenricht und kann sich dabei auf seine Abwehr verlassen. In acht Spielen blieb Ammerthal ohne Gegentor und ungeschlagen, da werden sich die Sportfreunde wohl oder übel auf eine Punkteinbuße einstellen müssen.
Ob Ammerthal II Herbstmeister wird, ist längst nicht gewiss, denn die bessere Ausgangslage hat der TuS Rosenberg. Der Neuling tritt jetzt in Etzelwang an, hat dann die letzten 90 Minuten der Vorrunde daheim gegen Ursulapoppenricht zu bestreiten. Das könnten sechs Punkte und die Herbstmeisterschaft sein. Vier Siege feierte der TuS Rosenberg in Serie, in den letzten 270 Minuten hat er kein Gegentor kassiert.
Ausgerechnet ein Aufsteiger kann Herbstmeister werden, er wäre damit der Nachfolger der DJK Ensdorf, die vor einem Jahr mit 29 Punkten und 41:6 Toren Halbzeitmeister wurde - und dann auch aufstieg hinter dem Meister SV Loderhof.
Der SVL Traßlberg lag bestens im Rennen, binnen Wochenfrist (0:4, 1:3) musste die Elf von Uwe Seidel Abstriche machen. Entschieden allerdings ist noch gar nichts, Traßlberg bestreitet jetzt das letzte Heimspiel der Vorrunde gegen den gefährlichen TSV Königstein, acht Tage später dann beim SV Michaelpoppenricht. Der muss aufpassen, nicht völlig ins Hintertreffen zu geraten, die beiden Niederlagen (1:2,1:2) in den letzten 180 Minuten nageln den SVM auf dem neunten Rang fest, Tendenz nach unten - wenn jetzt gegen Gärbershof auch noch verloren wird.
Von (e) |
11.10.2008
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Amberg
Beste Aussicht für Aufsteiger
TuS Rosenberg kann Herbstmeister in der Kreisklasse Süd werden
Am Tabellenende steht der ASV Schwend mit 2:14 Toren aus den letzten drei Spielen. Das ist nichts Neues in Schwend, im Vorjahr zur gleichen Zeit war die Mannschaft auch hinten, am Ende belegte sie noch den neunten Rang. Schwend ist also erfahren im Abstiegskampf, erwartet als daheim siegloses Schlusslicht den FC Rieden. Und da würde es nicht wundern, sollte Schwend gegen die Mannschaft aus dem Vilstal zum ersten Heimsieg kommen. Rieden ist auf rasanter Talfahrt: Sechsmal ohne Sieg in Folge, nur ein Tor in den letzten drei Spielen (1:4 Tore), da lässt sich was machen für Schwend. ASV-Trainer Gerd Weber misst dem "Keller-Gipfel" auch hohe Bedeutung zu: "Das ist für uns ein vorentscheidendes Spiel mit Folgen bis zur Winterpause, noch dazu müssen wir in acht Tagen zur DJK Amberg. Wenn wir jetzt die drei Punkte holen, sind wir wieder dran, sonst wird es schwer da hinten raus zukommen." Die Lage, so Weber "ist noch nicht aussichtslos, aber eine gute Bilanz ist das bis jetzt nicht." Der Kader in Schwend ist klein: "Die vier Abgänge vor der Saison haben wir nicht verkraften können, dazu kommen immer zwei Urlauber, das ist die Hälfte der Mannschaft, die uns fehlt, einfach ist das nicht", sagte Weber vom dem brisanten Duell gegen den Abstieg.
Vier Niederlagen hintereinander hat der ASV Haselmühl kassiert, dabei fing die Saison so glänzend an. Haselmühl hat Heimrecht gegen den TuS/WE Hirschau, bei dem sich Sieg und Niederlage in schöner Regelmäßigkeit die Waage halten. Beinahe symptomatisch hierfür die Hirschauer Bilanz in der Fremde mit zwei Siegen, zwei Niederlagen, 7:7 Toren und sechs Punkten.
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