FC Amberg gegen Quelle Fürth: "Mannschaft hat was gut zu machen"
Amberg. (e) Man soll zwar keine Probleme heraufbeschwören, die es noch nicht gibt, aber das Problem ist absehbar: Irgendwann funktioniert die Marschroute "daheim gewinnen - auswärts verlieren" nicht mehr. Am heutigen Samstag kommt Aufsteiger SG Quelle Fürth zum FC Amberg.
Vor einer Woche die gleiche Landesliga-Leier, der FC Amberg hat beim 0:4 in Regensburg wahrlich keinen Helden hervorgebracht, ganz im Gegenteil, sie spielten wie die Anfänger. Bis auf Torhüter Roman Deuerlein, er hält. Wenn selbst Abteilungsleiter Werner Aichner ("Angsthasenfußball") unverblümt seine Meinung sagt, sich Trainer Petr Skarabela ernsthaft darüber Gedanken macht, ob er die Mannschaft noch erreicht" - dann ist es fünf vor Zwölf.
Und in der Tat, die marode Abwehr stimulierte die gegnerischen Angreifer wieder einmal, im Mittelfeld wird entweder jeder Zweikampf oder der Ball verloren und vorne hängt mehr oder weniger alles in der Luft - auswärts ist das so. Es fehlt an der Qualität hieß es, das stimmt schon auch, aber man muss zumindest erwarten, dass die Mannschaft die Ärmel hochkrempelt: Grätschen, kämpfen rackern.
Dass die Mannschaft heute gegen die SG Quelle Fürth wieder anders auftritt, das fordert Skarabela aus besonderem Grund. Zum einen sind die Punkte notwendig, zum anderen ist es sein Ex-Verein, mit dem er im Mai in die Landesliga aufgestiegen ist. Und gegen den zu verlieren, wäre schon doppelt ärgerlich, jeder Trainer kennt das.
Von (e) |
11.10.2008
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Amberg
Ein Spiel für den Trainer
FC Amberg gegen Quelle Fürth: "Mannschaft hat was gut zu machen"
"Hervorragende Arbeit" bescheinigten die Fürther Skarabela, von dem sie sich dann aber trennten, Norbert Hütter (50) wurde wegen neuer Philosophie als neuer Trainer engagiert. "Skarabela und ich haben ein gutes Verhältnis" ließ Hütter wissen, der hauptberufliche Telekommitarbeiter Hütter hat sozusagen einen guten Draht zu Skarabela: "Wir haben kein Problem damit, dass ich die Mannschaft übernommen habe, wir haben das profihaft durchgezogen", sagte Hütter. "Es ist ein normales Punktespiel für uns wie jedes andere auch", versuchte der Quelle-Coach die Würze heraus zu nehmen. Denn: "Ungefähr 50 Prozent der Spieler, mit denen Skarabela aufgestiegen ist, sind ja nicht mehr da, sie haben den Verein verlassen. Der Club setzt auf die Jugend, und die habe ich auch eingebaut."
Das sei aber auch ein Nachteil, denn dadurch sei die Aufstiegseuphorie, mit der man normalerweise nach einem Aufstieg spielt, nicht mehr so da. "Unser Weg nach Amberg ist steinig" sagte Hütter, für den ein Punkt ideal wäre.
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11.10.2008
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Ein Spiel für den Trainer
FC Amberg gegen Quelle Fürth: "Mannschaft hat was gut zu machen"
Für Skarabela nicht: "Ich kenne die Quelle-Mannschaft durch und durch, die sind heiß auf uns", weiß der FC-Trainer zu berichten. "Es gibt nichts anderes als drei Punkte gegen Quelle, die Mannschaft hat wirklich was gut zu machen, ich erwarte gerade in diesem Spiel, dass sie auch für mich spielt." Dass sie in Vilzing gewonnen haben, mag dabei durchaus als Maßstab gelten, dass Quelle Fürth nicht kommt, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Was außerhalb der FC-Grenzen liegt, ist das Defensiv-Verhalten: "28 Gegentore, das sind einfach zu viel, trotz der erfahrenen Leute", bilanzierte Skarabela vor dem heutigen Heimspiel.
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