Schwandorf
Die glorreichen Fünfziger
Leichtathleten treffen sich in Schwandorf
Die "Hindenburgkampfbahn" des FC Schwandorf war einst Leichtathletik-Hochburg und Schauplatz hochklassiger Sportfeste mit Hunderten von Zuschauern. Sogar Karl-Friedrich Haas, der Silbermedaillengewinner über 400 m bei der Olympiade in Melbourne, war bei einem Wettkampf zu Gast. Die Namen der FC-Athleten standen damals reihenweise in den Bestenlisten. Heinz Kosina gewann in 10,6 Sekunden Bronze über 100 m bei den deutschen Meisterschaften, Ilse Junghänel hielt mit ihrem 50-m-Speerwurf 24 Jahre lang den Oberpfalzrekord.
Josef "Baz" Söllner lief als erster Oberpfälzer die 800 m unter zwei Minuten, und Paul Dambock sprintete die 100 m in 11,0 Sekunden und sprang 6,70 m weit. Nach seiner Leichtathletikkarriere spielte der Paul auch noch erfolgreich Fußball und Handball. Auch Fußball-Amateurnationalspieler Willi Meyer gehörte damals zur erfolgreichen FC-Staffel und ließ mit einer Bestzeit von 10,8 über 100 m aufhorchen. Auf dem Spielfeld kam ihm seine Schnelligkeit zugute.
Der ehemalige NT-Redakteur Georg Gruber wurde mit einer Zeit von 2,36 Minuten bayerischer Vizemeister über 1000 m. Inge Simon lief die 100 m in 12,6 Sekunden und wurde damit Oberpfalzmeisterin.
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