Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" lebt von Engagement der Bürger - Preisverleihung
Thumsenreuth. (den) "Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Aufnahme als Weltkulturerbe." So stolz zeigte sich Bürgermeister Uli Roth angesichts der Auszeichnung von Thumsenreuth/Kohlbühl beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Als Sieger vertritt die Gemeinde den Landkreis damit auf Kreisebene beim Bezirksentscheid im kommenden Jahr.
Landrat Wolfgang Lippert freute sich, die Leistungen der Dörfer und seiner Bürger entsprechen würden zu können. Außerdem begrüßte er alle anwesenden Jurymitglieder.
Roth hieß auch die weiteren Orte mit ihren Vertretern willkommen. So hatten sich Kaibitz, Wendern, Ahornberg und Redenbach ebenfalls am Wettbewerb beteiligt und waren zur Preisverleihung mit ihren Bürgermeistern und einer Abordnung erschienen.
Dorferneuerung die Basis
Die Dorferneuerung von 1989 bis 1999 war die Grundlage für den Sieg, erläuterte Roth den Erfolg seiner Gemeinde. 1974 errang Thumsenreuth bei seiner ersten Teilnahme noch 55 Punkte, jetzt konnte der Ort 72 Punkte verbuchen. Neben der Chorgemeinschaft Krummennaab/Thumsenreuth umrahmte der evangelische Posaunenchor den Abend musikalisch.
Landrat Lippert gab dabei dem Posaunenchor Recht: Das Lied "Die Erde ist schön" dichtete er in "Thumsenreuth ist schön" um. In seiner Laudatio erklärte Lippert, dass der Wettbewerb vom Engagement der Bürger lebt. Nur so sei der Lebensraum Dorf zu gestalten.
Von (den) |
10.10.2008
| Netzcode: 1564573
Thumsenreuth
"Alle Teilnehmer sind Sieger"
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" lebt von Engagement der Bürger - Preisverleihung
Dabei ging er auch auf Existenzfragen wie den Wegzug der Jugend ein. "Ein Ort soll nicht nur schön, sondern auch wohnlich sein", so der Landrat. Das Engagement seiner Einwohner sei die tragende Säule. Daher seien auch alle Teilnehmer Sieger, alle haben durch ihr Mitmachen gewonnen.
Jede Ortschaft erhielt einen Gutschein für den Baum des Jahres, einen Walnussbaum. Für den ersten Platz mit 72 Punkten erhielt Thumsenreuth/Kohlbühl neben der Urkunde eine Prämie von 1500 Euro. Redenbach als Zweiter freute sich über 500 Euro, den dritten Platz teilen sich Kaibitz, Wendern und Ahornberg. Sie erhalten jeweils 300 Euro.
Bücher für Engagement
Auch für bestimmte Einzelanwesen, die der Kommission besonders ins Auge gefallen sind, gab es Buchpreise. Von den Anwesen von Michael Zeitler aus Thumsenreuth, Willibald Weidner und Michael Ruhland aus Kohlbühl, Gottfried Beer aus Wendern sowie Konrad Haberkorn und Roswitha Wurm aus Redenbach zeigten sich die Jurymitglieder besonders begeistert und würdigten mit der Extraauszeichnung das Engagement dieser Gemeindebürger.
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10.10.2008
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Thumsenreuth
"Alle Teilnehmer sind Sieger"
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" lebt von Engagement der Bürger - Preisverleihung
Landrat Lippert hatte für die Jury auch ein kleines Buchgeschenk dabei, für Harald Schlöger, den "Motor des Ganzen", hatte er eine Flasche einheimischen Schnaps parat.
Nach der Preisverleihung zeigte Schlöger mittels einer Powerpointpräsentation viele Bilder der Teilnehmer und erklärte, worauf die Kommission bei ihrer Bewertung besonders geachtet hatte. Er zeigte an Hand vieler Beispielbilder, was ihm und seinen Kollegen der Jury gut, aber auch weniger gut gefallen hat und gab Tipps zur Verbesserung.
Nach dem offiziellen Teil tauschten sich die Anwesenden über weitere Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Ortschaften rege aus.
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