Monatsbericht der Feuerwehr: 42 Einsätze, 16 Mal technische Hilfe geleistet, sieben Brandeinsätze
Amberg. Mit 42 Einsätzen schlägt der September bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg zu Buche. Zu 16 technischen Hilfeleistungen, sieben Brandeinsätzen und acht Brandmeldealarmen wurde die Mannschaft gerufen. Bei sechs Veranstaltungen im ACC und im Stadttheater stellte die Feuerwehr Sicherheitswachen.
Zum ersten Einsatz des Monats rückte am 2. September kurz vor 20 Uhr das Kleinalarmfahrzeug aus. Von einer älteren Frau wurde seit mehreren Tagen kein Lebenszeichen mehr vernommen, was die Nachbarn veranlasste, die Rettungsdienste zu verständigen. Die Tür zur Wohnung der Dame wurde geöffnet. Die Mannschaft fand die verstorbene Bewohnerin. Nachdem eine Nachtschwester eines Alten- und Pflegeheims im Stadtgebiet Schmorgeruch in einem Bewohnerzimmer festgestellt hatte, informierte sie die Feuerwehr. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte der Kondensator eines Netzgerätes als Ursache für die Geruchsentwicklung ausgemacht werden.
Tragischer Unfall
In der Nacht zum 9. September ereignete sich auf der Staatsstraße 2151 bei Schafhof ein tragischer Verkehrsunfall. Ein junger Fahrer hatte mit seinem Pkw frontal einen Brückenpfeiler gerammt. Die alarmierten Feuerwehren wurden von fünf Mann der Feuerwehr Amberg, ausgerückt mit Rüst- und Kommandowagen, unterstützt. Leider konnte der junge Mann nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.
10.10.2008
| Netzcode: 1564499
Amberg
Wärmebildkamera leistet gute Dienste
Monatsbericht der Feuerwehr: 42 Einsätze, 16 Mal technische Hilfe geleistet, sieben Brandeinsätze
Brandgeruch in einer Schreinerei veranlasste einen Mitarbeiter des Betriebes am 9. September gegen 7.30 Uhr die Feuerwehr zu alarmieren. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Mit einer Wärmebildkamera wurde ein Glutnest im Dachstuhl entdeckt. Keine 48 Stunden später wurde es erneut ernst. Dicke Rauchschwaden über Kümmersbruck wiesen den Einsatzkräften der Feuerwehr Amberg sowie den Wehren der Gemeinde Kümmersbruck am Vormittag des 11. September den Weg zu einem Wohnungsbrand in der Wilhelm-Busch-Straße.
Acht Säcke Ölbindemittel
Eine größere Verschmutzung der Straße durch ausgelaufene Betriebsstoffe beschäftigte in den Morgenstunden des 17. September zwei Fahrzeuge der Feuerwehr sowie den Betriebshof der Stadt Amberg rund zwei Stunden lang. Am 18. September alarmierte der diensthabende Disponent um 16.17 Uhr den Löschzug der Amberger Wehr, nachdem die Brandmeldeanlage eines Alten- und Pflegeheims aufgelaufen war. Nach Erkundung des Objekts konnte hier "Fehlalarm" gemeldet werden.
10.10.2008
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Amberg
Wärmebildkamera leistet gute Dienste
Monatsbericht der Feuerwehr: 42 Einsätze, 16 Mal technische Hilfe geleistet, sieben Brandeinsätze
Kein Fehlalarm hingegen gab es an einem Amberger Gymnasium am Vormittag des 20. September. Die Kräfte des alarmierten Löschzuges stellten eine Rauchentwicklung in einem Heizungsraum im Keller des Objekts fest. Drei Tage später beschäftigte erneut eine größere Dieselspur im Stadtgebiet die Mannschaft des um 3.52 Uhr ausgerückten Kleinalarmfahrzeuges. Mit acht Säcken Ölbindemittel wurde die von einem Lkw verursachte Spur, die sich von der Friedrich-Ebert-Straße über den Fallweg und die Hockermühlstraße bis zur B 299 zog, abgebunden und die Straße gereinigt.
Überhitzter Backofen
Rund 18 Stunden später wurden der erweiterte Stadtlöschzug sowie die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht zu einem Filteranlagenbrand in die Luitpoldhütte alarmiert (wir berichteten). Nach einer recht unklaren Meldung über einen brennenden Ofen in der Luitpoldstraße entschied sich der diensthabende Disponent am späten Nachmittag des 24. September, ein Löschgruppenfahrzeug mit dem Stichwort "Nachsicht" zu alarmieren. An der Einsatzstelle fanden die Kräfte einen überhitzten, mit Gas befeuerten Backofen vor. Der Stadtlöschzug rückte innerhalb von fünf Stunden zweimal in ein Alten- und Pflegeheim im Stadtgebiet aus, nachdem die Brandmeldanlage "Feueralarm" gemeldet hatte - beide Male ohne erkennbaren Grund.
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