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Amberg
Fleischermesser in den Rücken
Blutiges Ende einer Übersiedler-Feier - Gewalttätiges Duo räumt Attacken vor Gericht ein
Amberg. (e) Vor dem Jugendschöffengericht wurde jetzt ein Verfahren gegen zwei berufslose Amberger abgeschlossen, die am 18. Juni 2006 bereits in Sulzbach-Rosenberg erstmals in Erscheinung traten. Die beiden jetzt 28- und 23-jährigen Angeklagten kamen als ungebetene Gäste zu einer Feier, die in einer Wohnung an der Edith-Stein-Straße in Sulzbach-Rosenberg stattfand und an der ausschließlich Übersiedler teilnahmen.
Opfer erlitt Trauma
Das Opfer erlitt Stichverletzungen, Prellungen, ein Thorax- und Bauchtrauma. Jetzt hatte sich das gewaltbereite Duo vor Richter Ludwig Stich in Amberg zu verantworten. "Gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung" warf der Vertreter der Anklage, Staatsanwalt Uli Hübner, den Männern vor, die von drei Rechtsanwälten vertreten wurden und auf die Hilfe einer Dolmetscherin angewiesen waren. Auf drei Verhandlungstage war der Prozess angesetzt, der dann aber ein vergleichsweise schnelles Ende nahm. Bis auf den sachverständigen Gutachter Thomas Lippert (Nürnberg) konnten alle Zeugen entlassen werden. Der Grund: Die Angeklagten ließen erklären, dass sie die ihnen von der Staatsanwaltschaft vorgeworfene Tat voll und ganz einzuräumen.
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