Von (roa)  |  10.10.2008  | Netzcode: 1564473
Amberg

Neustart für Dreigestirn

Alles neu: Schulleiter, Stellvertreterin und Sekretärin an Albert-Schweitzer-Schule

Amberg. (roa) So etwas sei in seiner gesamten Laufbahn noch nicht vorgekommen, sagte Kulturreferent Norbert Fischer am Donnerstag in der Albert-Schweitzer-Schule. Als Vertreter der Stadt hieß er eine komplett neue Führungsspitze willkommen: den neuen Schulleiter Richard Heigl, seine Stellvertreterin Ursula Braun und Sekretärin Michaela Bleisteiner.

Richard Heigl tritt in die Fußstapfen von Georg Radl, der fünf Jahre an der Albert-Schweitzer-Schule tätig war und sich in den Vorruhestand verabschiedet hatte. Der neue Rektor wechselte von der Grundschule Auerbach nach Amberg, wo er auch seine Wurzeln hat. Die stellvertretende Schulleiterin Ursula Braun tritt die Nachfolge von Gunda Köstler an, die als Schulleiterin nach Königstein wechselte. Und schließlich übernimmt Michaela Bleisteiner die Stelle als Schulsekretärin von Hildegard Schatz.

"Sehr gute Wahl"



Mit dieser Konstellation habe man eine "sehr gute Wahl getroffen", resümierte Schulrat Peter Junge. Schließlich hätten alle drei bisher in ähnlichen Funktionen an anderen Schulen gearbeitet. Schulleiter sei heute ein neuer Beruf, so Junge: "Man ist nicht nur Manager und Moderator, sondern vor allem auch Initiator schulischer Prozesse."

Kulturreferent Fischer sah den Neubeginn an der Albert-Schweitzer-Schule als "Glück und Chance - auch, um etwas ganz anderes zu machen". Dafür brauche man Fingerspitzengefühl und ein funktionierendes Team. Beides sei an der Grundschule und im Führungsgremium vorhanden. Elternbeiratsvorsitzender Professor Dr. Rainhard Müller-Wallraf begrüßte das "liebe Dreigestirn" mit Freude auf die künftige Zusammenarbeit. "Sie setzen hoffnungsvolle Zeichen in dieser kühlen, materialistischen und kommerziellen Zeit, die auch vor der Schule nicht halt macht."

Irischer Segenswunsch



Als Dienstälteste im Lehrerkollegium verteilte Josefine Duzig Vorschusslorbeeren an Chef und Stellvertreterin: "Wir hätten es gar nicht besser treffen können." Als Willkommensgruß gab der Lehrerchor einen irischen Segenswunsch zum Besten, die Kinder spielten Flöte und trugen ein Gedicht vor.


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