Neue Geschäftsfelder für die gemeinnützige "Arbeits & Lebens"-GmbH der Lebenshilfe
Waldsassen. (kgg) Immer neue Geschäftszweige für Menschen mit einem Handicap sucht die "Arbeits & Lebens"-GmbH. Die "Tochter" der Lebenshilfe-Kreisvereinigung wird deshalb in einigen Wochen die frühere Missionsbuchhandlung St. Peter neu eröffnen. Auch ein Reinigungsdienst für die eigenen Gebäude wurde mittlerweile ins Leben gerufen.
Geschäftsführer Berthold Kellner gab bei der Jahresversammlung am Montag im Café "LebensArt" interessante Details bekannt. In der gemeinnützigen GmbH sind je fünf fest angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Aushilfskräfte beschäftigt. Der Geschäftsführer sprach von einer Ertragssteigerung im vergangenen Jahr um etwa zwölf Prozent auf 3,5 Millionen Euro.
Der personelle Aufwand betrug für die 75 Beschäftigten rund 1,79 und der betriebliche 1,42 Millionen Euro. "Wir arbeiten wirtschaftlich, das Spendenaufkommen liegt auf einem gutem Niveau", so Kellner. Der Geschäftsführer sprach die Dezentralisierung der interdisziplinären Frühförderung mit der Eröffnung der Außenstelle in Tirschenreuth sowie den Ankauf des ehemaligen Architekturbüros Zeitler in Mitterteich an, in das in Kürze die neue Hauptstelle einziehen wird. Ein weiterer Schwerpunkt galt dem Umbau und Umzug der Schulvorbereitenden Einrichtungen im östlichen Landkreis, die Verlagerung zweier Gruppen in das Förderzentrum St. Peter in Tirschenreuth. Die Petö-Tagesstätte habe sich gut etabliert, zwei Gruppen seien in Tirschenreuth eingerichtet worden.
Von (kgg) |
10.10.2008
| Netzcode: 1564441
Waldsassen
Die "Tochter" wird Buchhändlerin
Neue Geschäftsfelder für die gemeinnützige "Arbeits & Lebens"-GmbH der Lebenshilfe
Die Berichte der Einrichtungsleiter eröffnete Rektor Ulrich Sommer. Am Förderzentrum in Mitterteich werden 90 Schülerinnen und Schüler von 29 Mitarbeitern geführt. An Aktivitäten hob Sommer das im Juli aufgeführte Rock-Musical "Twilightzone" hervor. Anita Nacke als Tagesstättenleiterin in Mitterteich berichtete von einer steigenden Kinderzahl. Tanja Küst verwies auf das Frühförderungsangebot in Kemnath, Tirschenreuth und Mitterteich. Rektorin Uschi Huber berichtete vom doch noch rechtzeitig zum Schulbeginn erfolgten Umzug in die Räume des neuen Förderzentrums in St. Peter Tirschenreuth. Die Arbeit des "Familien entlastenden Dienstes", dessen Leiterin Marion Reinhold ist, berichtet kurz Geschäftsführer Berthold Kellner.
Wie Sabine Müller, Leiterin des Kulturcafe in Waldsassen berichtete, findet das kulturelle und kulinarische Angebot eine gute Resonanz. Im November feiere man das zweijährige Bestehen. "Ich bin stolz darauf, dass wir unsere Selbstständigkeit so entwickeln konnten."
Allerdings muss sie künftig auf die Mitarbeit von Alexandra Fröhlich verzichten. Die wird sich um das neue Kind der Lebenshilfe - die ehemalige St.-Peter-Buchhandlung kümmern.
Vorsitzender Karl Haberkorn und der Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier würdigten die vielfältige Arbeit der Lebenshilfe. "Da ist viel bewegt worden."
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