Eschenbach
Malzhaus dient als Vorbild
Konnersreuther Gemeinderat sammelt Ideen für Instandsetzung des "Schafferhofes"
Eschenbach. (rn) Wird das Malzhaus zu einem regionalen Beispiels- und Vorzeigeobjekt? Diese Frage stellte sich am Samstag, als sich der Gemeinderat von Konnersreuth in Begleitung von Diplom-Ingenieur Raimund Karl zum Besichtigungs- und Informationsbesuch angesagt hatte.
Dem Besuch des Gemeinderats waren bereits Besichtigungen in Neualbenreuth, Hohenthann und Schönsee vorausgegangen. Anhand einer Bilddokumentation zeigte der Oberkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege den Zustand des Malzhauses vor der Sanierung auf. Raimund Karl ging auf materialtypische Schäden am 400 Jahre alten Gebäude ein und erläuterte die Arbeitsabläufe der Sanierung, durch die der Bau zu einem "funktionierenden kleinen Kulturzentrum" geworden ist.
Das Malzhaus nannte Karl als Beispiel dafür, "wie historische Bausubstanz erhalten werden kann, wenn der Wille dazu vorhanden ist". Es gelte, sich nicht entmutigen zu lassen und kleine Zellen zu schaffen, die zu Erfolgsgeschichten werden. Willi Trummer fasste die Reaktionen zur jüngste Geschichte des Malzhauses zusammen und fand bei Karl Zustimmung für sein Bestreben zum Erhalt der Felsenkeller.
Bürgermeister Max Bindl dankte Karl und Trummer mit einem "flüssigen" Präsent für die Informationen.
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Heute
Gestern

versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren


