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Eschenbach
Schaurig-fröhliche Atmosphäre
Musikschule mit überzeugender Aufführung des Musicals "Das Gespenst von Canterville"
Eschenbach. So ein Gespenst hat es nicht leicht: Kommt nicht zur Ruhe, muss Jahrhunderte durchs Gemäuer spuken, und dann trifft es auch noch auf neue Mieter, die den Geist nicht einmal ernst nehmen! So erging es am Wochenende Sir Simon, besser bekannt als "Das Gespenst von Canterville". In dem gleichnamigen Musical fristete es in der Aula des Gymnasiums sein beklagenswertes Dasein.
Jahrhunderte lebten Geister und Schlossherren friedlich zusammen. Dann musste die Familie Canterbury ihr Schloss verkaufen an die amerikanische Familie Goodman. Sämtliche Spukversuche gingen von nun an ins Leere, die hart gesottenen Amerikaner ließen sich nicht beeindrucken. Noch schlimmer: Die Familienmitglieder empfahlen dem Gespenst, die Ketten einmal zu ölen, sich einen Job bei einem amerikanischen Touristikunternehmen zu suchen oder gar einen Psychiater aufzusuchen. "Die verderben mir mein ganzes Jahrhundert", konnte das Gespenst da nur noch resigniert feststellen.
Doch ein Happy-End
Der Gespenster-Kongress, an dem unter anderem Frankenstein, Graf Dracula, Marquis de Sade, Cäsar und Cato teilnahmen, musste einschreiten und dem gequälten Geist-Kollegen zu Hilfe eilen. Mit Schildern wie "Freiheit für Gespenster" oder "Lasst das Gespenst leben!" protestierten alle gegen die Behandlung von Sir Simon. Nur durch die Vermittlung von Samantha, der großen Tochter der Amerikaner, gab es für alle doch ein glückliches Ende.
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