München
Taucherbrille und Engelsflügel
Verlorenes auf der Wiesn - Sechs Millionen Besucher
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| Rund sechs Millionen Gäste kamen heuer zum Oktoberfest. Zum Abschluss ließ sich diese Besucherin ein "Aus is" auf Dekolleté malen. Bild: dpa |
Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl zog nach 16 Tagen eine versöhnliche Bilanz. Zum größten Volksfest der Welt seien mit rund sechs Millionen Menschen kaum weniger Besucher als früher gekommen, sagte Weishäupl. 2007 waren es 6,2 Millionen gewesen. Auch der Bierkonsum ging nur gering zurück: Nach 6,9 Millionen Maß im Vorjahr leerten die Gäste aus aller Welt in diesem Jahr 6,6 Millionen Maß. Die rund 300 Beamten der Wiesn-Wache rückten zu 1975 Einsätzen aus und stellten 1405 Straftaten fest. Angestiegen ist besonders die Zahl der kleineren Diebstähle. Das Münchner Rote Kreuz hatte weniger zu tun als in den vergangenen Jahren. Insgesamt 6550 Patienten mussten versorgt werden, Zwei 79 und 66 Jahre alte Männer starben nach Herzinfakten.
Reger Betrieb herrschte im Wiesn-Fundbüro, wo insgesamt 4400 Fundstücke abgegeben wurden. Neben 410 Geldbörsen, 360 Schlüsseln und 265 Brillen wurden auch eine Taucherbrille, ein Paar Engelsflügel, ein Superman-Kostüm und ein Paar Skistiefel abgegeben. Ein Rucksack wurde gleich zweimal im Fundbüro abgegeben und auch zweimal wieder abgeholt.
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