Schmidmühlen
Dank aus Indien
Bischof Anthony besucht Pfarrei Schmidmühlen
Schmidmühlen. (bjo) Bischöflich Geistlicher Rat Georg Braun freute sich am Sonntag sehr über den Besuch von Bischof Anthony von Kurnool (Indien) in der Pfarrei Schmidmühlen: "Sein Besuch zeigt auch, wie sehr er die Pfarrei Schmidmühlen schätzt, sind doch in den vergangenen Jahren viele Kinderpatenschaften von Pfarreiangehörigen entstanden."
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| Dem Bass der Blaskapelle versuchte Bischof Anthony einige Töne zu entlocken. Das klappte zwar nicht, doch er hatte großen Spaß dabei. Links Bischöflich Geistlicher Rat Georg Braun. Bild: bjo |
Da in der Pfarrei auch das Erntedankfest gefeiert wurde - den feierlichen Gottesdienst umrahmte der Kirchenchor mit Orchester -, betonte Bischof Anthony in seiner Predigt: "Wir vergessen oft Gott für all das zu danken, was wir ohne Gegenforderung erhalten haben. Wir wollen oft nicht großzügig in christlicher Barmherzigkeit mit anderen teilen. In Wirklichkeit kommt alles von Gott, aber wir versuchen es für uns zu verteidigen, und argumentieren, dass wir alles durch eigene Leistung erreicht haben."
An die zahlreichen Gläubigen gewandt, sagte der Bischof: "Ich möchte Ihnen allen danken für Ihre Hilfe für unsere Diözese, damit wir den Armen in Ihrem Namen beistehen können." Die Diözese arbeite in drei Bereichen: Soziales, Seelsorge und Bildung sowie Erziehung. "Ich übergebe Ihnen eine Broschüre darüber und ich hoffe, wir haben bei meinem Aufenthalt Zeit, uns darüber zu unterhalten. Nehmen sie meinen persönlichen Dank für ihre Leben spendende Großzügigkeit zum Erntedankfest entgegen."
Nach dem Gottesdienst spielte die kirchliche Blaskapelle St. Ägidius dem Bischof ein kleines Standkonzert. Von den Blasinstrumenten war er so fasziniert, dass er gleich selber versuchte, einem Instrument ein paar Töne zu entlocken. Beim Versuch blieb es freilich. Am Nachmittag waren die Pfarrangehörigen in das Hammerschloss eingeladen. Dabei suchte der Bischof den Kontakt mit ihnen und erläuterte: "Ich habe 3000 Kinder, die in Heimen sind, 1500 davon haben Patenschaften. Ich wäre sehr froh, wenn sich noch Pateneltern finden würden."
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