Franziskanische Gemeinschaft startet mit verjüngtem Vorstand neu durch - Heiliger als Vorbild
Amberg. (ath) Der Heilige Franz von Assisi stand am Wochenende auf dem Mariahilfberg auf besondere Weise im Mittelpunkt. Mit einer Transitus-Feier in der Bergkirche gedachten die Gläubigen nicht nur seines Heimgangs am Freitagabend. Am Samstag startete auch die Franziskanische Gemeinschaft Amberg neu durch, um die es trotz ihrer langen Tradition in den vergangenen Jahren doch recht still geworden war.
Das lag vor allem am zunehmenden Alter der Mitglieder und des Vorstands, der dringend eine Verjüngung und neue Aktivität brauchte. Für beides wurde am Samstag bei einem Einkehrtag im Kloster der Franziskaner der Weg geebnet. Dort wählten die Mitglieder der Gemeinschaft ein neues Führungsteam, das gewissermaßen für eine Wiederbelebung dieses dritten "weltlichen Ordens" der Franziskus-Anhänger sorgen will.
Tradition seit 800 Jahren
An der Spitze steht neu Eveline Heuberger, an ihrer Seite als stellvertretende Vorsitzende Maria Hirteis. Ins Amt des Kassiers wurde Willibald Breitkopf berufen, Schriftführerin ist Maria Breitkopf. Für weitere Aufgaben im Vorstand steht außerdem Dr. Sabine Morgenschweis zur Verfügung. Über die neue Leitungsmannschaft freute sich neben den polnischen Franziskanern im Amberger Kloster auch ihr Mitbruder Pater Johannes Thum von der bayerischen Ordensprovinz. Er ist Regionsassistent der Franziskanischen Gemeinschaft im Freistaat und war aus Vierzehnheiligen in die Vilsstadt gekommen, um diesem Neustart beizuwohnen.
Von (ath) |
06.10.2008
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Amberg
"Offen reden über den Glauben"
Franziskanische Gemeinschaft startet mit verjüngtem Vorstand neu durch - Heiliger als Vorbild
Bereits im Gottesdienst zum Beginn des Einkehrtages, bei dem auch einige Mitglieder offiziell neu aufgenommen wurden, gab er gewissermaßen als Ziel und Handlungsanweisung aus: "Lasst uns Diener der Freude sein nach dem Vorbild des Heiligen Franziskus." Tatsächlich wollen die Mitglieder der Franziskanischen Gemeinschaft, die offiziell den Namen Ordo Franciscanus Saecularis (OFS) trägt, nach diesem Beispiel und nach dem Evangelium leben. Sie verstehen sich gewissermaßen als der weltliche Teil des Franziskaner-Ordens, der zwar nicht im und nach den Regeln des Klosters lebt, aber dennoch dem Glauben und den Lehren des Heiligen aus Assisi sehr nahesteht.
Die Gemeinschaft dieser Leute hat sich im Prinzip schon zu Lebzeiten des Ordenspatrons gegründet, feiert heuer und im nächsten Jahr ihr 800-jähriges Bestehen. "Auch wenn unsere Zahl kleiner geworden ist (1934 hatte die Franziskanische Gemeinschaft weltweit rund vier Millionen Mitglieder, heute nur noch etwa ein Zehntel davon, Anm. d. Red.), ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die nach dem Evangelium leben und sich vom Heiligen Franziskus dabei helfen lassen wollen", betonte Pater Johannes.
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06.10.2008
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Amberg
"Offen reden über den Glauben"
Franziskanische Gemeinschaft startet mit verjüngtem Vorstand neu durch - Heiliger als Vorbild
Bibelstunden und Austausch
Die Gemeinschaft für Amberg und Umgebung möchte neben monatlichen Bibelstunden und Schriftgesprächen unter der Leitung von Pater Valentin Gnida, dem stellvertretenden Guardian des Franziskanerklosters am Mariahilfberg, auch den gegenseitigen Austausch und eben die Gemeinsamkeit pflegen.
"Man kann hier offen reden über den Glauben, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist" und "man, darf sich in einer geistlichen Familie beheimatet wissen", brachten die neu gewählten Vorstandsmitglieder ihre Zielsetzung auf den Punkt.
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