Markus Bruckner als Seelsorger von Kulmain-Immenreuth feierlich ins Amt eingeführt
Kulmain. (ak) "Es ist Ihre Aufgabe, Gott in die Mitte Ihres Wirkens zu stellen und die Seelsorgeeinheit Kulmain-Immenreuth zu gestalten und für die Gläubigen da zu sein." Dies erklärte Dekan Edmund Prechtl bei seiner Einleitung zum Festgottesdienst anlässlich der Amtseinführung des neuen Pfarrers Markus Bruckner.
Prechtl forderte gleichzeitig die Gläubigen auf, sich in die Pfarreien einzubringen und ihren neuen Seelsorger zu unterstützen.
Unter dem Glockengeläut der Marienkirche zog Pfarrer Markus Bruckner zusammen mit seinen Mitbrüdern Geistlicher Rat i. R. Alois Albersdörfer aus Amberg, Dekan Edmund Prechtl aus Nagel und Stadtpfarrer Konrad Amschl aus Kemnath, begleitet von Ministranten und den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, am Samstagabend in die voll besetzte Pfarrkirche ein.
Mit den Worten "Ein herzliches Grüß Gott, Herr Pfarrer, in Kulmain" hieß Kommunionkind Antonia Kausler den neuen Ortspfarrer am Altar willkommen und überreichte ihm einen Blumenstrauß. Dekan Edmund Prechtl zelebrierte den Festgottesdienst, der vom Kirchenchor umrahmt wurde. Als äußeres Zeichen der Amtseinführung übergab er dem neuen Ortsgeistlichen das Messbuch.
Einschneidendes Ereignis
Mit dem Gleichnis des Winzers und seinem Weinberg eröffnete er seine Festpredigt. "Heute ist für beide Seiten ein einschneidendes Ereignis. Geht mit Eurem Pfarrer auf den Weg und nutzt die Chance, Euch zu begegnen und gemeinsam Erfahrungen im Miteinander zu sammeln. Ich wünsche Ihnen Glück und Gottes Segen für Ihre neue Aufgabe", erklärte Dekan Edmund Prechtl.
Von (ak) |
06.10.2008
| Netzcode: 1559373
Kulmain
Ein Messbuch für den neuen Pfarrer
Markus Bruckner als Seelsorger von Kulmain-Immenreuth feierlich ins Amt eingeführt
In seiner Predigt verglich er die Seelsorgeaufgabe mit einem Erntedankkorb. Die darin enthaltenen Rosen symbolisieren die Treue des Menschen und die Aufgabe der Pfarrgemeinde, Gott in die Mitte zu stellen, denn auf ihn ist Verlass. Die erste Aufgabe des Pfarrers sei, das Wort Gottes zu verkünden und die Eucharistie mit den Pfarrangehörigen zu feiern.
Das im Erntedankkorb enthaltene Brot und der Wein sollen miteinander geteilt werden. "Nimm Dich nicht so wichtig. Glaube, Hoffnung und Liebe sind das Maß der Dinge", war sein Rat an alle. Die enthaltene Kerze soll verdeutlichen, dass man dem Pfarrer auch Zeit für sich selbst gönnen muss, um selbst beten, Atem holen und selbst Freude erleben zu können. "Sind Sie auch Seelsorger für Euren Pfarrer. Gebt Euch gegenseitig Lob und bleibt ständig im Gespräch", war sein Rat.
Den Weidenkorb mit seinen vielen Ruten verglich er mit den Gläubigen der Seelsorgeeinheit. Er forderte dazu auf, für Neues Platz zu schaffen und ermutigte alle, sich auf die Seelsorge einzulassen. "Jeder ist jetzt wichtig; nur gemeinsam und im Verbund geht's." Die Pfarrgemeinde geht jeden an", verdeutlichte Prechtl.
Von (ak) |
06.10.2008
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Kulmain
Ein Messbuch für den neuen Pfarrer
Markus Bruckner als Seelsorger von Kulmain-Immenreuth feierlich ins Amt eingeführt
Er forderte die Gläubigen abschließend auf, Zeugen für Gott zu sein. Nur mit ihm erfährt man, was heilsam und befreiend ist. Nach seiner Predigt überreichte er die Ernennungsurkunde der Diözese, unterzeichnet von Bischof Manfred Müller, an den neuen Ortsgeistlichen. "Ich freue mich, Dich offiziell in den priesterlichen Dienst einführen zu können", erklärte der Dekan und begleitete den neuen Pfarrer und Pfarradministrator zum Priesterstuhl.
Zu einer Familie wachsen
In den Fürbitten beteten die Gläubigen für Kraft im Priesteramt, dass Gottes Geist stets in der Mitte der beiden Pfarreien stehen und man zu einer Familie in der Seelsorgeeinheit zusammenwachsen möge. Nach dem Schlusssegen durch Pfarrer Markus Bruckner zogen die Gläubigen feierlich aus und versammelten sich anschließend zur weltlichen Feier mit kurzem offiziellem Teil und einer ausgiebigen Gesprächsrunde mit der Geistlichkeit und den Pfarrangehörigen.
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