Caritas-Geschäftsführer feiert 60. Geburtstag - "Noch viele Baustellen"
Amberg. (eik) Die Worte, mit denen die Laudatoren Caritas-Geschäftsführer Alfons Kurz am Donnerstag zu seinem 60. Geburtstag gratulierten, waren nicht nur herzlich - sie kamen, das war deutlich zu spüren, von Herzen. Und sie galten einem, zu dem alle Redner sinngemäß den selben Satz formulierten wie Caritas-Vorsitzender Peter Schlögel: "Alfons Kurz steht für die Caritasarbeit. Er ist für viele schlechthin ,die' Caritas."
Schlögel war es auch, der darauf aufmerksam machte, wie sehr sich das Aufgabengebiet der Caritas erweitert hat, seit Kurz vor 35 Jahren ihr Geschäftsführer wurde (dazu "Hintergrund"): "So etwas entsteht natürlich nicht von selbst. Diese Projekte wurden ausnahmslos von Alfons Kurz angestoßen und dann auch verwirklicht - mit viel Beharrlichkeit, Kompetenz und Überzeugungskraft."
Vielfältig engagiert
Zuweilen, so fügte der Vorsitzende begleitet vom Lachen der Gratulantenschar hinzu, hätten Vorstand und Mitarbeiter den Eindruck gehabt, dass ihm Amberg "zu klein" geworden sei - womit Schlögel auf die vielfältigen Aufgaben anspielte, die Kurz auf Landes- und Diözesanebene wahrnimmt. Er vertritt die Diözese Regensburg in der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbands, ist im Sachausschuss für soziale Fragen im Landeskomitee der Katholiken in Bayern und stand diesem Gremium auch zwölf Jahre vor. Kurz war zudem Jahrzehnte Mitglied im Diözesanrat der Katholiken der Diözese Regensburg, leitete dort mehr als 20 Jahre den Sachausschuss Caritas und ist Vorsitzender des Sachbereichs Caritas beim neu geschaffenen Diözesanforum.
Von (eik) |
04.10.2008
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Amberg
"Kurz ist die Caritas"
Caritas-Geschäftsführer feiert 60. Geburtstag - "Noch viele Baustellen"
Wer Kurz näher kenne, wisse, dass seine Tätigkeit für ihn von Anfang an "nicht so sehr Beruf als vielmehr Berufung war", betonte Schlögel. Viele Gratulanten - nicht nur aus den Reihen der Caritas - nutzten die Gelegenheit, Kurz beim Empfang im Pfarrheim von Hl. Dreifaltigkeit zu gratulieren. Vorausgegangen war ein Gottesdienst, in dem 2. Caritas-Vorsitzender Pfarrer Alois Albersdörfer den Jubilar würdigte. Persönliche Worte fand auch Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, den mit Kurz eine langjährige Freundschaft verbindet: "Ich freue mich, dass es Menschen wie dich gibt, denen man offen und ehrlich begegnen kann."
Dandorfer lobte Kurz' Dynamik, sein Engagement, seine offene Arbeit und deren Nachhaltigkeit. Unter seiner Regie sei die Caritas zu einem modernen Unternehmen geworden, in dem Management und Organisation gefragt seien. Er hoffe, so der OB, dass Kurz "noch den einen oder anderen Schwerpunkt" setzen - und später zufrieden auf seine Caritas-Jahre zurückblicken könne.
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04.10.2008
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"Kurz ist die Caritas"
Caritas-Geschäftsführer feiert 60. Geburtstag - "Noch viele Baustellen"
Als Vertreter des Landrats und des Bezirks überbrachte Kümmersbrucks Bürgermeister Richard Gaßner Alfons Kurz Glückwünsche. Wie zuvor schon Schlögel und Dandorfer stellte auch er die Gleichung auf: "Alfons Kurz ist gleich Caritas. Und umgekehrt." In Zukunft werde die soziale Arbeit "nicht einfacher werden". Umso wichtiger sei es, Leute wie Kurz zu haben, die sich engagieren und nicht nur Gesetze umsetzen, "sondern zwischen Punkt und Komma auch menschliche Wärme einbringen".
Ein bewegter Jubilar
Kein Wunder, dass es Alfons Kurz am Ende schwer fiel, die Fassung zu wahren. Sichtlich bewegt bekannte er, "ich bin dankbar für die Chance, es in diesem Beruf verbinden zu können, mit vielen Menschen zusammen soziales Leben zu gestalten und für die da zu sein, für die das Leben schwierig und problematisch ist". Manches "müsste man vielleicht noch deutlicher sagen angesichts des Zustands unserer Gesellschaft", meinte Kurz und richtete den Blick in die Zukunft: "Die Baustellen, die wir noch zu bearbeiten haben - auch ohne mich - sind zahlreich."
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