Gebietsverkehrswacht Hirschau Schnaittenbach besteht seit halbem Jahrhundert - 500 Mitglieder
Hirschau.(ads) Vor einem halben Jahrhundert wurde die Gebietsverkehrswacht in der Kaolinstadt in das Leben gerufen, um die Verkehrssicherheit zu fördern, Verkehrserziehung zu betreiben und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer zu vertreten. Am Samstag, 11. Oktober, wird das 50. Gründungsjubiläum um 19 Uhr im Bürgersaal im Josefshaus Hirschau mit einem Festabend gefeiert.
Bereits vor 50 Jahren sahen Josef Bäumler und Dr. Ludwig Haas die Verkehrswacht als dringend erforderlich, die sie 1958 ins Leben riefen. Bei der Gründungsversammlung wurden Josef Bäumler zum 1. Vorsitzenden und Dr. Ludwig Haas zu seinem Stellvertreter sowie Max Stroh zum Schriftführer gewählt. Den Verkehrswachtpionieren von damals ging es sowohl um die sachgerechte Lösung örtlicher Verkehrsprobleme, als auch um die Diskussion genereller Verkehrspolitik.
Über allem stand der Auftrag aus der Satzung: Die Verkehrssicherheit zu fördern, Verkehrserziehung zu betreiben und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer zu vertreten. Die Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Amberg mit Franz Prechtl, Josef Triller, Alfred Klier und Engelbert Mirbeth und den Helfern der Bayerischen Landpolizei mit Eberhard Meesch, Robert Wirth, Johann Treiber und Werner Selch trugen von Anfang an dazu bei, dass es mit der Gebietsverkehrswacht aufwärts ging.
Motor der Verkehrswacht
Am 23. Juli 1972 beerbte im "Hofbräustüberl" in Hirschau Georg Stamminger Josef Bäumler als 1. Vorsitzender. Zu dieser Zeit zählte die Hirschauer Verkehrswacht 62 Mitglieder. 17 Jahre lang bis 1989 war Georg Stamminger der Motor der Verkehrswacht. Mit beispielhaftem Einsatz versuchte er zusammen mit vielen aktiven und engagierten Mitstreitern wie dem Ehrenmitglied Franz Hafenbradl, dem Kassier Josef Holzner und dem Geschäftsführer, "Mister Verkehrswacht" Rolf Mader, die gesteckten Ziele zu erreichen.
04.10.2008
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50 Jahre Verkehrssicherheit gefördert
Gebietsverkehrswacht Hirschau Schnaittenbach besteht seit halbem Jahrhundert - 500 Mitglieder
Ein markantes Datum für die Organisation war das Jahr 1977, als nach über zweijährigem zähem Ringen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im damaligen Sportrestaurant "Monte Kaolino" der Name "Gebietsverkehrswacht Hirschau Schnaittenbach, Sitz Hirschau e.V." beschlossen wurde.
1989 übernahm Bruno Martin das Amt des 1. Vorstands von Georg Stamminger, der nun knapp 20 Jahre das Geschick der Gebietsverkehrswacht erfolgreich leitet und dabei stets großes Engagement und unermüdliche Einsatzfreude zeigt. Er leistete einen großen Beitrag dazu, dass sich die Mitgliederzahlen von gut 200 in den 80er Jahren auf knapp 500 bis zum heutigen Tag erhöhten.
Einen herben Verlust erlitt die Organisation 1998 mit dem Tod von Georg Stamminger. Dank dem Vorsitzenden Bruno Martin und seinem Vorstandsteam mit Hubert Ritz, Manfred Flierl, Gerhard Staudigl, Manfred Sailer und Franz Hafenbradl konnte die Gebietsverkehrswacht auf Kurs gehalten werden.
Damit die Organisation die ihr gestellten Aufgaben bewältigen konnte, waren nicht unerhebliche Mittel nötig, die in erster Linie aus den Beiträgen der Mitglieder stammten. Finanzielle Unterstützung fand die Organisation schon immer bei den beiden Städten Hirschau und Schnaittenbach, der Sparkasse Amberg-Sulzbach, der Raiffeisenbank Hirschau und bei vielen Freunden und Gönnern. Dadurch konnte die Betreuung in den Kindergärten, Schulen, im Erwachsenen- und Seniorenbereich zur Verkehrssicherheit aller Bürger optimal erweitert werden.
"Könner durch Erfahrung"
Zu den weiteren Bausteinen der Arbeit zählt die Erwachsenen- und Seniorenarbeit, für die beispielhaft die Aktion "Könner durch Erfahrung", die Aufklärungsarbeit bei den Verkehrswachtstammtischen und bei Vorträgen in Vereinen und bei Verbänden sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit stehen.
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