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Sie kommen wieder. Wetten?
Kommentar von Markus Müller
Die erste politische Nagelprobe hatten die Landtagskandidaten der kleineren Parteien schon vor der Wahl bestanden: Sie bewiesen Realitätssinn genug, um ihre Chancen auf einen Platz im Maximilianeum als eher gering einzustufen. Das Ergebnis gibt ihnen Recht, und trotzdem haben sie ihre Sache gut gemacht. So gut, dass wir sie möglicherweise bei der nächsten Landtagswahl wieder als Kandidaten sehen werden:
Susanne Roggenhofer (Grüne), die mit "Mobilität auf dem flachen Land" eines der Zukunftsthemen anriss und als Einzige verstanden hatte, dass ein Wahlplakat kein Fahndungsfoto ist, sondern auch einen lachenden Menschen zeigen darf. Stephan J. Meier (FDP), dessen Motto, die CSU um die Alleinherrschaft und in eine Koalition zu bringen, offensichtlich viele Verstimmte aus dem bürgerlichen Lager ansprach.
Und schließlich Dr. Klaus Ebenburger (FW), der mit seinen harten Attacken auf die "Vetternwirtschaft" der CSU sogar das Erststimmenergebnis seines Vorgängers Dr. Klaus Schwinger übertraf. Bei ihm wird man wohl abwarten müssen, wie sich die Freien Wähler entwickeln. Sollten sie sich in Opposition zu der CSU profilieren müssen, hätte Ebenburger auch 2013 wieder gute Chancen auf die Kandidatur.
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