Erster Bauabschnitt der Stadttheater-Sanierung abgeschlossen - Topmoderne Bühnentechnik
Amberg. (eik) Die neue Spielzeit läuft schon - und doch ist die Bühne des Stadttheaters zeitweise noch eine Baustelle. Zwischen "Johnny Cash", mit dem die Saison begonnen hat, und den folgenden Gastspielen erledigen Handwerker abschließende Arbeiten: Endspurt im ersten von drei Bauabschnitten der Theater-Sanierung.
Vom Ergebnis dieser ersten Etappe des Millionen-Projekts wird das Publikum wohl nur wenig mitbekommen, meint Bühnenmeister Michael Hirte. Schließlich seien die meisten Änderungen "hinter den Kulissen" passiert. Ein Großteil der neuen Bühnentechnik - angefangen von der neuen Schaltzentrale bis hin zur jetzt komplett um die Bühne herumführenden Arbeitsgalerie - erleichtert Hirte und seinen Kollegen die Arbeit und trägt den Anforderungen des Brandschutzes sowie der neuen Versammlungsstättenverordnung Rechnung.
In Sachen Bühnentechnik ist das Amberger Theater damit laut Hirte jetzt auf "dem modernsten Stand". Aufmerksame Konzertbesucher können hören, dass sich während der Sommermonate einiges getan hat auf der Theater-Baustelle: Sie werden einen verbesserten Raumklang erleben. Ein großes Schallsegel, das bei Bedarf über der Bühne ausgeklappt werden kann, sorgt künftig dafür, "dass der Schall nicht nach oben flöten geht", wie es Hirte salopp formuliert. Registrieren werde man dies vor allem bei den Bläsern.
Von (eik) |
04.10.2008
| Netzcode: 1558029
Amberg
Elektrik ersetzt Muskelschmalz
Erster Bauabschnitt der Stadttheater-Sanierung abgeschlossen - Topmoderne Bühnentechnik
Sicht an der Seite verbessert
Auch optisch hat sich etwas verändert: Die Öffnung des Bühnenportals ist größer geworden, wodurch sich auf einigen Plätzen im Zuschauerraum die Sicht verbessert. Das liegt daran, dass die großen Portal-Aufbauten zurückgenommen wurden und die bislang fest installierte Verkleidung mit dem aufgemalten Vorhang jetzt seitlich weggeschoben werden kann: "Ein optischer Gewinn für das Publikum", sagt Hirte. Gewonnen haben aber auch die Theater-Mitarbeiter - und zwar an Arbeitserleichterung, hochmoderner Technik und Bewegungsfreiheit auf der Bühne. Die alten "Züge" - jene beweglichen Vorrichtungen, an denen die jeweils benötigten technischen Einrichtungen vom Scheinwerfer bis zu Bühnenbildteilen befestigt werden - mussten bis jetzt von Hand per Seilzug in die gewünschte Position gehievt werden. Diese Seilzüge wurden abgebaut (wodurch rund um die Bühne wesentlich mehr Platz für die Techniker bleibt) und durch einen neuen, elektrischen Antrieb ersetzt.
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04.10.2008
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Amberg
Elektrik ersetzt Muskelschmalz
Erster Bauabschnitt der Stadttheater-Sanierung abgeschlossen - Topmoderne Bühnentechnik
Dieser Antrieb wie auch die übrigen technischen Einstellungen vom Ton bis zum Licht werden künftig über ein neues Steuerpult geregelt; ein zweites, drahtloses mit Funkanbindung kommt noch hinzu, damit sich die Techniker frei bewegen können. Im neuen Steuerpult können auch komplette Produktionen abgespeichert werden.
Weniger Mühe
Das ist hilfreich, wenn ein Gastspiel zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal wiederholt wird, wie das in der Vergangenheit beispielsweise bei "Mahalia" der Fall war: Für solche Wiederholungen brauchen die Techniker dann künftig die Einstellungen nicht noch einmal neu regeln.
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