Trainer Lettieri warnt vor Weidener Auftritt bei Kickers Würzburg - Verletzungswelle hält an
Weiden. (kap) Ein Blick auf die Tabelle der Bayernliga lässt die Vermutung aufkommen, das Gastspiel der SpVgg Weiden bei Aufsteiger Kickers Würzburg wird eine klare Angelegenheit. Tabellenführer und Vorletzter stehen sich nämlich am Sonntag um 16 Uhr im direkten Vergleich gegenüber.
Für Weidens Trainer Gino Lettieri eine ganz unbequeme Aufgabe. "Dieses Spiel wird mit Sicherheit kein Selbstläufer. Wer 1,5 Tore pro Partie schießt, kann so schlecht nicht sein." Der Grund, warum die Hausherren um den Klassenerhalt kämpfen, liegt in der Defensive. Immerhin kassierten sie 34 Gegentreffer, die meisten der gesamten Liga. Diese Schwäche müssen die Schwarz-Blauen ausnutzen.
Beim 8:0-Erfolg im Pokalendspiel auf Kreisebene gegen den 1. FC Amberg schoss sich die Mannschaft warm. Aber die Begegnung will Lettieri nicht als Maßstab gelten lassen. "Pokal und Punkterunde sind zwei Paar Stiefel." Trotz der fünf Tore von Benson Okeke, hat der Goalgetter keine Stammplatzgarantie. Das gilt auch für alle anderen Akteure im Kader. "Jeder muss sich von Woche zu Woche erneut beweisen", sagt Lettieri.
Oberstes Ziel ist für den Coach, die Spitzenposition endlich einmal zu verteidigen. Schon zwei Mal mussten die Wasserwerkler ihre Tabellenführung binnen einer Woche an den FC Memmingen abgeben. "Ein drittes Mal soll uns das nicht passieren".
Von (kap) |
04.10.2008
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Weiden
Aufsteiger kein Punktelieferant
Trainer Lettieri warnt vor Weidener Auftritt bei Kickers Würzburg - Verletzungswelle hält an
Bleibt die obligatorische Frage, mit welcher Formation, der "Dreier" in Würzburg eingefahren werden soll. Denn am Wasserwerk geht die unsägliche Krankengeschichte weiter. In den letzten zwei Wochen hat fast jeder Spieler wegen Grippe das Bett hüten müssen. Erst am Donnerstag meldeten sich Andreas Schumacher, Michael Bock, Tobias Zott, Alexander Geiger und Oliver Gorgiev wieder einigermaßen fit zurück. Der erst vor kurzem wiedergenesene Marcel Busch hat sich krank gemeldet, Akram Abdel Haq und Matthias Jörg haben sich in Amberg verletzt. Wer in Würzburg von Beginn an aufläuft, wird Lettieri nach dem Abschlusstraining entscheiden.
"Auch wenn mich das Schlagerspiel nächste Woche gegen Bayreuth momentan überhaupt noch nicht berührt, wäre es schon gut, wenn wir bei den Unterfranken erfolgreich abschneiden. Als Tabellenführer gegen die Altstädter anzutreten, wäre bestimmt etwas Besonderes und gut für das Selbstbewusstsein," so Lettieri.
Würzburger Sorgen
Von (kap) |
04.10.2008
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Weiden
Aufsteiger kein Punktelieferant
Trainer Lettieri warnt vor Weidener Auftritt bei Kickers Würzburg - Verletzungswelle hält an
Mit ganz anderen Sorgen hat der Gegner zu kämpfen. Seit dem 16. August wartet er auf ein Erfolgserlebnis. Der letzte Sieg gelang dem Neuling im Derby beim Würzburger FV am 13. August. Nach acht Begegnungen (zwei Siegen und sechs Niederlagen) musste Aufstiegstrainer Rüdiger Mauder seinen Hut nehmen. Aber auch mit Nachfolger Dirk Zuechner blieb der erhoffte Erfolg aus. Unter seiner Regie kam die Mannschaft nur zu einem mageren Remis und drei Einbußen.
Ob ausgerechnet gegen den Tabellenführer die Wende kommt, bleibt dahingestellt. "Wir werden die Punkte nicht kampflos abgeben. Diese müssen sich die Weidener hart erkämpfen," verspricht Zuechner. Der in dieser Woche von den Stuttgarter Kickers II verpflichtete Tobias Weber kann noch nicht eingesetzt werden, er kommt erst in Ismaning zu seinem Debüt.
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