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17.09.2008  | Netzcode: 1537479

Briefe an die Redaktion

Tod für zu viele Bäume und Hecken



Zur Baumfällaktion am Rand des Mini-Fußball-Feldes neben der Schule in Pirk:

Was sind mehr als zehn hochgewachsene Laubbäume wert? Sie erzeugen Sauerstoff, sie binden Staub, sie spenden Schatten, sie bieten Vögeln Deckungsraum und sind Zwischenlandestation, sie lenken den Blick ins Grüne, sie prägen das Landschaftsbild.

Warum wurden sie vergangene Woche in Pirk am neuen Mini-Fußballplatz neben der Schule abgesägt? Ihr Fehler war, dass sie zu hoch gewachsen sind und im Herbst ihre Blätter abwerfen. Das Laub "zerstöre", so Bürgermeister Bauer, den Kunstrasen. Auch Grätsch-Schritte von Erwachsenen, die zwar laut Verbotsschild nicht auf den Platz dürfen, tun das.

Anstelle der Bäume sollen kleine Sträucher oder eine Hecke gepflanzt werden - man hat ja schließlich was übrig für die Natur. Sollen die Vögel aus den Bäumen eben in den Sträuchern nisten.

Wer hat die Abholzung angeordnet? Bürgermeister Bauer hat sie nach eigener Aussage zusammen mit den Mitgliedern des Bauausschusses eigenmächtig befürwortet. Im dafür zuständigen Gemeinderat wurde darüber nicht abgestimmt.

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