Im Industriegebiet an der A 93 erweitern etliche Betriebe oder siedeln sich neue an
Windischeschenbach. (ms) "Es ist eine Freude, da oben die Bagger und Kräne zu sehen." Bürgermeister Andreas Meier ist sehr zufrieden mit dem, was sich im Industriegebiet Lindenhof in Neuhaus tut. Gleich mehrere Betriebe erweitern oder siedeln sich neu an.
Am Donnerstagvormittag gab Alois Fischer aus Tirschenreuth den Startschuss für seinen Freizeittempel an der A 93. Er errichtet eine Erlebnisgastronomie mit Spielothek, Café, Restaurant und behindertengerechtem Bistro. Kosten: 1,2 Millionen Euro. Fischer verspricht zwölf Vollzeit-Arbeitsplätze: "Hier wird geklotzt und nicht gekleckert". Bis Dezember soll der Bau winterfest sein, im März 2009 möchte der Stiftländer die ersten Gäste begrüßen. Eine zehn Meter hohe Werbeanlage wird weithin sichtbar sein.
Neues Fitness-Studio
Ebenfalls mit den Erdarbeiten hat in dieser Woche Erich Scholz begonnen. Er hat von der Stadt im "Lindenhof" ein 2700 Quadratmeter großes Gelände erworben Der Windischeschenbacher, dessen Frau Marika ein Fitness-Studio in Windischeschenbach betreibt und dessen Unternehmen sich nach eigenen Angaben immer mehr zu einem der führenden Betriebe in Sachen Wellness, Beauty- und Studioausstattungen entwickelt, errichtet auf 1000 Quadratmetern eine komplett neue Fitness- und Wellness-Anlage mit Sauna, Unterdruck- und Vibrationstraining, dazu einen Indoor-Golfplatz und einen 80 Quadratmeter großen Fitness-Shop für den Heimgebrauch.
Von (ms) |
06.09.2008
| Netzcode: 1524324
Windischeschenbach
Baumaschinen im Lindenhof
Im Industriegebiet an der A 93 erweitern etliche Betriebe oder siedeln sich neue an
Scholz entwickelt seine Geräte selbst und arbeitet mit verschiedenen Subunternehmen in der Region zusammen. Scholz' Büro befindet sich in Neuhaus, die eigene Werkstätte für Montage, Neuerungen, Prototypenbau und Teilauslieferung in Mitterteich.
Mehrere Millionen Euro investiert die Firma Kreutzer, die den großen Stahlbau von Floß ins Neuhauser Industriegebiet "Lindenhof" verlegt. Die riesige Produktionshalle steht bereits zur Hälfte. Laut Juniorchef Ralf Kreutzer soll schon im Dezember die große Lackiererei den Betrieb aufnehmen. Die gesamte Fertigstellung peilt Kreutzer für Februar 2009 an.
Bauantrag für Autohof
Und auch die Erweiterung der Firma Trepl Kunststofftechnik, ebenfalls ein Millionenprojekt, ist schon weit gediehen. Die neue, 18 Mal 60 Meter große Halle beherbergt in erster Linie ein computergesteuertes Hochregallager mit 3000 Stellplätzen für Kleinteile.
Noch in diesem Monat hat Gerhard Bergler im Rathaus den Bauantrag für seinen Autohof angekündigt. Er investiert in Neuhaus mehrere Millionen Euro in Tankstelle, Gaststätte, Schnellrestaurant, Spielothek, Auto-Waschanlage und rund 180 Stellplätze, davon 60 für Lastwagen. 30 Arbeitsplätze sollen entstehen.
Damit noch nicht genug. Wie Bürgermeister Meier verriet, habe die Stadt noch zwei weitere Grundstücke verkauft. "Es läuft sehr gut", ist das junge Stadtoberhaupt äußerst zuversichtlich.
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