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Alles im Griff
Ronnie Wood: Aus dem Leben einer Rock-Ikone
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| Ron Wood, Gitarrist der Rolling Stones macht immer wieder vom sich reden: Nicht zuletzt durch seine Alkoholkrankheit und seine amourösen Abenteuer ist er immer wieder in den Schlagzeilen. Aber Ronnie hat auch andere Seiten: Zwar sind seine Solo-Alben nicht sehr erfolgreich, dafür ist er als Maler und Zeichner - auch in Künstlerkreisen -anerkannt. Jetzt hat er auch noch - eine amüsante - Biografie geschrieben. Bild: dpa |
Kurz vor Erscheinen der Autobiografie machte Wood wieder Schlagzeilen. Angeblich soll er eine Affäre mit einer etwa 20 Jahre jungen Russin gehabt haben, berichteten Boulevardzeitungen in Deutschland und England. Und er sollte sich angeblich in eine Entzugsklinik begeben haben wegen Alkoholproblemen.
Ron Wood, am 1. Juni 1947 im Westen Londons geboren, wird von den Musikfans sofort mit den Rolling Stones in Verbindung gebracht, mit denen er seit 1975 zusammenarbeitet. Die Stones, erstaunlich zählebig bis in unsere Tage, gelten vielen als Mick Jaggers Begleitband.
Wer Ronnies Lebenserinnerungen gelesen hat, weiß, dass die Bandmitglieder dies anders sehen. Bei Proben 1984 in Amsterdam schlug Schlagzeuger Charlie Watts den Sänger der Stones beinahe krankenhausreif. Nicht, weil der es gewagt hatte, ihn morgens um fünf Uhr aus dem Hotelbett zu klingeln, sondern weil er gefragt hatte: Ist dort mein Drummer? Nenn mich nie wieder deinen Drummer. Du bist mein verdammter Sänger, brüllte der sonst immer ruhige Watts durchs Hotel. Das Buch steckt voller solcher Anekdoten. Am schönsten sind die Kapitel zu Beginn und am Schluss. Die Jugendzeit von Ron im Kleine- Leute-Milieu zeigt eine Familie, in der die Musik, die Kneipe und die Pferderennbahn Hauptrollen spielen. Wenn die Pubs schlossen, wurde im Hause des Vaters weiter gefeiert, gelärmt, gesoffen, Musik gemacht. So lernte Ronnie, der mit zwei Brüdern aufwuchs, früh unterschiedliche Instrumente kennen.
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