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Von (hwk)  |  28.08.2008  | Netzcode: 1514643
Kemnath

Rauch bedeutet Lebensgefahr

Feuerwehr informiert Kinder über richtige Reaktionen bei einem Brand

Kemnath. (hwk) Nicht mit dem Feuer spielen, über das Feuer sprechen - dieser Aufgabe stellte sich die Feuerwehr beim Kinderferienprogramm. "Man muss mit Kindern so früh wie möglich über die Gefahr des Feuers sprechen", sagte Kreisbrandmeister Otto Braunreuther bei mehreren spielerischen Vorträgen.

"Fast bei jedem Brand sind heute Kunststoffe mit im Spiel. Dabei entwickelt sich hochtoxischer Rauch", erläutert Braunreuther. "Die meisten Menschen verbrennen nicht, sondern sterben durch giftige Gase."

Kinder sollten deshalb nie versuchen, durch ein mit Rauch gefülltes Treppenhaus zu flüchten. "Erstens können sie nichts sehen und zweitens würden sie beim zweiten tiefen Atemzug umfallen." Kleine Mädchen und Jungen sollten deshalb wissen, dass die Feuerwehr sie auch vom Balkon holt und sogar über das Dach kommt.

Fragen beantworten



Damit Kinder die Feuerwehr auch selbst informieren können, übte man mit ihnen intensiv, wie ein Notruf abzusetzen ist. "Sie müssen die 112 - die Nummer der Feuerwehr - kennen, und sie sollten üben, die wichtigsten Informationen zu nennen." Die Fragen "Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte sind dort?" sollte jedes Kind beantworten können. Einzuschärfen sei den Kindern auch, dass sie erst auflegen, wenn sich die Notrufzentrale alles notiert hat und Hilfe losschicken kann. "Dass sich jemand mit dem Satz meldet ,Hier bei mir in der Straße brennt es' und wieder einhängt, erleben wir fast täglich - auch bei Anrufen von Erwachsenen."

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