Diskrepanz zwischen Training und Spiel beim FC Amberg - Heute Derby gegen SV Etzenricht
Amberg. (e) Er ist weder Schönredner noch Miesmacher, keiner vom Typ Choleriker, der permanent unter Stress steht. Petr Skarabela bringt für gewöhnlich seine Meinung kurz aber treffend auf den Punkt. "Wir sind derzeit überall anfällig, zehn Minuten vor und zehn Minuten nach der Pause gut spielen reicht halt nicht." Damit war das 1:4 gegen den Freien TuS Regensburg abgehakt, und der Trainer des FC Amberg blickte auf das Derby in der Fußball-Landesliga Mitte am heutigen Donnerstag (18.15 Uhr) gegen den SV Etzenricht.
Skarabela wundert sich, dass die Mannschaft einfach nicht in der Lage ist, im Spiel das zu zeigen, was sie im Training bringt: "Wenn sie das umsetzen würde, was sie im Training tut, hätten wir fünf Punkte mehr." Ihm ist nicht so recht klar, wo die Blockade steckt. Zuletzt war's in erster Linie die Abwehr, die patzte, aber auch gegen Etzenricht gibt es als Libero die Wahl zwischen Tobias Pinzenöhler und Thomas Rösl. Als ständige "letzte Instanz" vor Torhüter Roman Deuerlein hat sich noch keiner aufgedrängt.
Im Angriff, da ist Michael Rudert - und dann kommt nichts mehr. Turan Bafra, so überlegt Skarabela, könnte vorne spielen für David Kruppa. Martin Kratzer ist nach Knieverletzung wieder dabei, heute wohl zunächst auf der Bank. Eines zeichnet sich nach nur sieben Spieltagen ab: Die Punkte wird der von Personalknappheit gekennzeichnete FC Amberg nicht gegen die Spitzenmannschaften holen können. So stark allerdings ist er allemal, um nicht gegen den Abstieg spielen zu müssen, irgendwo zwischen Spitze und Keller, da liegt wohl das Vermögen.
Von (e) |
28.08.2008
| Netzcode: 1514611
Amberg
Skarabela sucht rätselhafte Blockade
Diskrepanz zwischen Training und Spiel beim FC Amberg - Heute Derby gegen SV Etzenricht
"Unberechenbar" nennt Skarabela seine Mannschaft, da hat sie ja durchaus was gemein mit dem SV Etzenricht, der im Moment auch mehr oder weniger unkalkulierbar ist. Warum das so sei, wurde Trainer Christian Stadler gefragt. "Wenn wir das wüssten, würden wir es ja gerne abstellen", war seine Antwort. "Zweimal haben wir die Anfangsphase verpennt, dem Rückstand sind wir dann immer hinterhergerannt", begründet er die Tatsache, dass es auswärts hapert. Wohl weniger an der personellen Fluktuation, worunter ja auch Alexander Heimler fällt, der von Amberg nach Etzenricht und wieder zurück wechselte. Im Aufgebot der Stadler-Elf ist Florian Neiß, der Freudenberger, der über Ammerthal nach Etzenricht kam. Zwar seien einige Spieler angeschlagen, müsse er auf Michael Nordgauer, Michael Mur, Tobias Mutzbauer und Michael Baumann verzichten, "aber es ist nicht meine Art zu jammern, die anderen sind auch stark genug, sie müssen das halt zeigen."
So lang ist sie noch nicht die wechselhafte Serie zwischen dem FC Amberg, von dem Christian Stadler glaubt, dass er "eine Mannschaft der großen Namen ist", und dem SV Etzenricht, doch wenig ehrenvoll für den FC Amberg, der in der Landesliga (0:2, 1:5, 1:1, 0:1) das direkte Duell noch nie gewonnen hat. Ambergs Angstgegner? Skarabela hält davon wenig: "Meine Mannschaft wird eine gute Leistung bringen, auch wenn es ein Derby ist. Und schon wenn ich die Tabelle anschaue, brauchen wir die drei Punkte."
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28.08.2008
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Amberg
Skarabela sucht rätselhafte Blockade
Diskrepanz zwischen Training und Spiel beim FC Amberg - Heute Derby gegen SV Etzenricht
Punkte, da sind sich Petr Skarabela und Christian Stadler einig, die sind wichtiger. Warum beide das sagen, ist klar: Schon in der kommenden Woche (Mittwoch, 17.45 Uhr) stehen sich Amberg und Etzenricht erneut gegenüber, im Halbfinale des Toto-Pokals.
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