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Bruck
Als die Moderne Einzug hielt
Das Brucker Feuerwehrwesen im Rückspiegel - Im Krieg auch nach Bombardements eingesetzt
Bruck. (hbr) Der technische Fortschritt ist wohl eine der Errungenschaften, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Auch das Feuerwehrwesen war davon über alle Maßen betroffen. In der Marktgemeinde Bruck hielt im Jahr 1930 mit dem Kauf des "LF 12" die Moderne Einzug. In einer Ausstellung präsentierte man nun den Wandel des Brucker Feuerwehrwesen.
Erstes Löschfahrzeug
Das neue Jahrhundert brachte schließlich den motorisierten Durchbruch. Die Hannoveraner Feuerwehr nahm 1902 ihren ersten "automobilen Löschzug" in Betrieb, der eigentlich aus zwei Fahrzeugen bestand: einem Elektromotor und einer Dampfspritze, deren Maschine auch für den Antrieb sorgte.
Doch der technische Fortschritt war fortan nicht mehr aufzuhalten und auch die Freiwillige Feuerwehr Bruck kam im 62. Jahr ihres Bestehens mit einem gebrauchten "LF 12" zu ihrem ersten motorisierten Löschfahrzeug. Die Geschichte dieses Feuerwehrautos ist hinreichend bekannt. Knapp 40 Jahre diente es der Brucker Wehr, um Brandherde im Ort zu bekämpfen. Auch in den Wirren des 2. Weltkrieges kam das Fahrzeug zum Einsatz. Wie in den Unterlagen einzusehen ist, musste man im August 1943 nach Obertraubling ausrücken, um nach dem Bombardement der dortigen Messerschmidt-Werke bei der Brandbekämpfung zu unterstützen. Nach der Bombardierung von Nürnberg im Jahr 1944 steuerten die Brucker Aktiven die Frankenmetropole an, in die man abkommandiert wurde.
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