Zeulenreuth/Kirchenlaibach
Erinnerung an harte Zeiten
Ehemalige Lokführer treffen sich am Häusl in Zeulenreuth zur Grillfeier
Zeulenreuth/Kirchenlaibach. (hhn) Zu einem gemütlichen, fast schon familiären Grillfest hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ins Häusl nach Zeulenreuth bei Kirchenlaibach eingeladen.
Besonders freuten sie sich über den Besuch des neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe Hof, Mario Friedrich, sowie des Jugendbeauftragten der GDL Oberfranken, Torsten Adam. Beide betonten, dass Lokführer zu jeder Tag- und Nachtzeit sowie an Sonn- und Feiertagen ihren schweren und auch gefahrvollen Dienst verrichteten. Rund um die Uhr seien sie auf der Strecke gewesen, wo sie Reise- oder schwere Güterzüge in die verschiedensten Richtungen und Städte fuhren. Zufrieden waren sie, wenn sie ihren Dienst einwandfrei und sicher ausgeführt hatten. Friedrich und Adam dankten den Ehefrauen, die ihre Männer oft vermissten, aber Verständnis für deren Tätigkeit aufbrachten.
Keller sorgt für Stimmung
Grillmeister Rudolf Lautner hatte leckere Bratwürste und Steaks aufgelegt. Die guten Geister um Kaiser hatten Kartoffelsalat zubereitet. Mit frischen Getränken konnte der Durst gelöscht werden. Später gab es köstlichen Kaffee und hausgemachte schmackhafte Torten und Kuchen. Bei sonnigem Wetter saßen die Eisenbahner vor dem Häusl mit seinem schönen Platz und dem plätschernden Granitbrunnen. Die Verantwortlichen stellten fest, dass es den Gästen in Zeulenreuth gefiel. Für noch bessere Stimmung sorgte Bernhard Keller mit seinem Akkordeon.
Die Besucher erzählten sich die eine oder andere Begebenheit und besondere Erlebnisse. Einig waren sich alle, dass die Arbeit auf den guten alten Dampfloks doch schwer war. Von den ehemaligen Lokführern möchte bei der heutigen Deutschen Bahn AG keiner mehr fahren. Die Eisenbahner saßen lange zusammen. Bei der einen oder anderen Veranstaltung wollen sie sich wieder treffen.
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