Neuhauser Bürgermeister Josef Springer seit 100 Tagen im Amt - Strukturen sind bekannt
Neuhaus. (swt) Auch Auerbachs Nachbargemeinde Neuhaus hat seit Mai diesen Jahres einen neuen Bürgermeister. Josef Springer folgte Heidi Suttner im Amt und lenkt seitdem die Geschicke der Marktgemeinde unter der Burg Veldenstein.
Während Auerbachs Bürgermeister Joachim Neuß vom Vorgänger Helmut Ott feierlich ins neue Amt eingeführt wurde, hatte Springer einen eher schlechten Start. Vorgängerin Suttner nahm nach der Wahlschlappe vom März erst einmal zwei Monate Urlaub und übergab lediglich kurz vor dem 1. Mai unspektakulär die Schlüssel.
Nichtsdestotrotz führt Springer seitdem die Amtsgeschäfte und hat ebenfalls die ersten 100 Tage hinter sich gebracht. Der SRZ beantwortete er einige Fragen über seine ersten Eindrücke.
Was waren die ersten Amtshandlungen und wie haben Sie diese erlebt?
Ein wichtiges Anliegen war mir die Asphaltierung des Gehweges von der Siedlung zur Schule, die jetzt in den großen Ferien erledigt werden soll. In der Kürze der Zeit konnte ich - neben der Grottenallee und dem Straßenbau in Mosenberg - bisher einige dringende Sanierungsmaßnahmen im Wegebau, bei der Regenrückhaltung, im Kanalbereich und bei der Friedhofskapelle angehen.
Im Übrigen setze ich auf meine Mitarbeiter und deren Fach- und Sachkompetenz. Was den Rathausbereich betrifft, lege ich Wert, auf die volle Ausnutzung der vorhandenen EDV, um die Abläufe effizienter zu machen und das Tagesgeschäft zu erleichtern.
Von (swt) |
26.08.2008
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Neuhaus
Emotionen bei der ersten Trauung
Neuhauser Bürgermeister Josef Springer seit 100 Tagen im Amt - Strukturen sind bekannt
Die Einführung eines gemeinsamen elektronischen Terminkalenders war dazu ein erster Schritt. Regelmäßige Dienstbesprechungen klären auftretende Probleme.
Zu der Frage, wie ich das erlebe: Es macht Spaß, wenn Maßnahmen, die man begonnen hat, auch erkennbar weitergehen und zu einem guten Abschluss kommen.
Gab es einschneidende Erlebnisse, die Sie in diesen 100 Tagen besonders beeindruckt haben?
Das waren eigentlich die persönlichen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern und deren positiver Zuspruch. Einen besonderen emotionalen Eindruck hat meine erste Trauung hinterlassen.
Wie hat sich Ihr Tagesablauf geändert?
Die Aufgabe als Bürgermeister deckt ein großes Spektrum ab und gibt eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten, fordert aber auch mehr zeitlichen Einsatz. Zwölf- bis 14-Stunden-Arbeitstage und Wochenendtermine sind derzeit die Regel. Ich hatte das allerdings erwartet. Die Bereitschaft dazu ist auch die Vorbedingung für eine derartige Kandidatur. Ich empfinde dies nicht als Belastung und übe das Amt als Bürgermeister gerne aus.
Von (swt) |
26.08.2008
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Neuhaus
Emotionen bei der ersten Trauung
Neuhauser Bürgermeister Josef Springer seit 100 Tagen im Amt - Strukturen sind bekannt
Wie erleben Sie die Neuhauser Bürger?
Ich nehme an positiv. Zumindest entnehme ich das aus den Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger mir gegenüber.
Welche großen Aufgaben stehen in naher Zukunft an?
Die Realisierung von Projekten hängt ja immer von den zur Verfügung stehenden Geldmitteln ab. Ich hoffe auch, im Restjahr 2008 eine Richtungsentscheidung für unser Schulgebäude im Gemeinderat treffen zu können.
Ab 2009 ist unter anderem der Anschluss von Hammerschrott an die Kläranlage, die Sanierung der Postheimstraße, der Waldstraße und der Beginn der Maßnahme "Anschluss Höfen" vorgesehen. Es geht mir nicht nur darum über "Planungen" zu reden, sondern Projekte auch umzusetzen. Die Liste ließe sich deshalb noch beliebig fortsetzen. Entscheidend ist immer die finanzielle Situation.
Gab oder gibt es Dinge, die Sie sich so nicht vorgestellt haben?
Eigentlich nicht. Ich stamme beruflich selbst aus der Verwaltung und war zwölf Jahre lang im Marktgemeinderat, so dass mir die Strukturen und Aufgabenstellungen bekannt sind. Manche Projekte brauchen einfach ihre Zeit und ihren Abstimmungsbedarf.
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