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Von Dorothea Hülsmeier, dpa  |  26.08.2008  | Netzcode: 1512317
München

Von Fratzen und Dämonen

Schrille Wahlkampftöne: Erwin Huber ruft zum "politischen Kreuzzug" gegen die Linke auf

München. Die CSU hat ihre Kanonen geladen und schießt vor allem in eine Richtung: gegen die Linke und die SPD. Gut einen Monat vor der Landtagswahl in Bayern haben die vom Verlust ihrer jahrzehntelangen Alleinherrschaft bedrohten Christsozialen jetzt sogar zum "politischen Kreuzzug" gegen die Linke aufgerufen und verschärfen damit ihre ohnehin schrillen Wahlkampftöne noch einmal.

Der bayerische Finanzminister und CSU-Vorsitzende
Der bayerische Finanzminister und CSU-Vorsitzende Erwin Huber schlägt eine schärfere Tonart an: Knapp fünf Wochen vor der Landtagswahl greift er die Linke und die SPD an. Huber warnt vor einer Rückkehr des Sozialismus in Deutschland. Bild: dpa
CSU-Chef Erwin Huber will den Vormarsch der Linkspartei stoppen, deren Chancen für den Einzug in den bayerischen Landtag er selbst aber sogar bezweifelt. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer spricht von der "Fratze der Linken", von den "Dämonen in der Politik". Und CSU-Generalin Christine Haderthauer warnt vor "Kader-Geschwadern".

"Sommer, Sonne, Bayern" steht auf den weiß-blauen Wahlkampfplakaten der CSU überall im Freistaat. Doch wer die rhetorischen Attacken im Wahlkampf hört, der glaubt sich eher am Abgrund der Hölle, zumindest aber kurz vor der Rückkehr des Kalten Krieges. Die CSU-Kampftaktik hatte Parteichef Erwin Huber kürzlich verdeutlicht. Mit dem Schüren der Angst vor einer Rückkehr des Sozialismus will die Partei möglichst viele ihrer Anhänger mobilisieren. Das Kalkül: Je höher die Wahlbeteiligung, umso geringer die Chancen der kleinen Parteien, vor allem der FDP und der Freien Wähler (FW), in den Landtag einzuziehen.

Doch anstatt sich die FDP als ihre größte bürgerliche Konkurrenz vorzunehmen, zieht die CSU vor allem gegen die Linke und die SPD zu Felde. Wie bestellt scheint da die Annäherung der hessischen SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti an die Linke. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht mindestens ein Führungsmitglied der CSU vor einem Linksbündnis warnt und eine solche Konstellation auch gleich für die SPD in Bayern beschwört - wobei SPD-Spitzenkandidat Franz Maget unablässig jegliche Zusammenarbeit mit der Linken ausschließt. Die CSU wirft ihm bereits im Vorhinein Wortbruch vor.

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Kommentare
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Edmund Wolf Kreisverband Weiden "DIE LINKE" aus ärnau (217.231.x.x)  |  26.08.2008 22:12 Uhr

Es ist für mich schon etwas verwunderlich, dass der "Antichrist" sich so für eine sog. "Christliche" Partei einsetzt.
In meinem offenen Brief an Innenminister Hermann habe ich zum Thema "Christlich" folgendes bemerkt:

"Und dann seid Ihr alle noch solche Pharisäer und nennt Euch „Christlich“.
Eines bin ich mir sicher, wäre Christus noch auf Erden, hätte er schon einen Großteil dieser Partei aus dem „Tempel „ Maximillianeum hinausgeworfen. Aber wahrscheinlich hättet Ihr ihn vorher schon als Staatsfeind des Landes verwiesen."

Ich denke mal, der heutige Artikel in dieser Zeitung, sowie auch in anderen Tageszeitungen beweist, wes Geistes Kind die CSU ist.
Eine Partei, die zu jeder Zeit ihre eigenen Leute ans Messer liefert und nicht davor zurück schreckt, einen Wahlkampf zu führen, der allem Extremen Vorschub leistet, was auf dem Parteienparkett rumschwirrt, muss nicht in Schutz genommen werden, sondern sollte ein Mahnmal für Größenwahn dastehen!
Nicht wir bauen Feindbilder auf, wie man es heute klar sieht, ist es die CSU.
Gute Nacht "Antichrist"
Edmund Wolf


Antichrist (84.147.x.x)  |  26.08.2008 21:38 Uhr

Wieso? Wenn mir die Möglichkeit gegeben wird, anonym zu schreiben, dann mache ich das.
Lieber Herr Wolf, die CSU intrigiert nicht. Das versuchte ich zu erklären. Das ist der ewige Hass auf die CSU. Bayern steht halt nun mal im ganzen Bund an der Spitze. Und wenn ich mich recht erinnere, hat da immer die CSU regiert. Und die Linken, mein lieber Wolf im Schafspelz, sollten lieber vorsichtig sein. Der Lebenswandel ihrer Vorturner deckt sich aber gar nicht mit dem Programm der Linken. Aber das war ja bei Marx auch schon so. Und wer Ohren hat zu hören, der höre: die Linken wollen eine Volksrepublik Deutschland. Bisky hat dazu seinen Senf bereits deutlich abgegeben.
Und lieber Herr Sperber, wenn Sie eine Ahnung von Politik hätten, dann wüssten Sie, dass die Gesetze von wegen Pflegedienst & Co. nicht in Bayern gemacht werden. Informieren Sie sich bitte mal darüber. Ah ja, wo war das bitte mit dem vergifteten Wasser? Und warum ist da die CSU schuld?
Ihr macht es euch ganz schön einfach. Aber die Sorte kenne ich. Immer nur auf alles schimpfen, aber selber nichts dazu tun. Sind Sie bei Demonstrationen in der ersten Reihe? Sind Sie im aktiven Umweltschutz tätig? Wie schaut es mit ehrenamtlichem Engagement aus? Würde mich brennend interessieren. Dann nehme ich das auch zurück!


Edmund Wolf Kreisverband Weiden "DIE LINKE" aus Bärnau (217.231.x.x)  |  26.08.2008 20:53 Uhr

Mein lieber Herr "Karl"
was wäre es doch schön, wenn wir das von Ihnen zitierte "SED-Vermögen" zu unserem Wahlkampf hier in Bayern zur Verfügung hätten.
Ich denke mal, Sie mutmaßen da auch etwas zusammen, was die CSU so intrigiert.
Wenn sich DIE LINKE hier einen Einzug in den Landtag erarbeitet, geschieht dies durch viele Idealisten, die noch an Soziales und Demokratisches glauben!
Ich denke, Sie brauchen sich über einen gebürtigen Oberpfälzer, wie mich ,keine Gedanken machen, über was er nachdenken sollte!
Das habe ich lange Jahre gemacht, darum bin ich jetzt Bezirkstagskandidat für den Kreis Tirschenreuth, Partei DIE LINKE.
Einen schönen Abend noch
Edmund Wolf


Meine Meinung
Karl (91.10.x.x)  |  26.08.2008 19:50 Uhr

Es ist schon seltsam, ausgerechnet von einem Anhänger Oskar Lafontaine`s, wutausbrüche gegen Geld- und Machtgier zulesen.
Ich kann nur wiederholen eine Extreme, egal links oder rechts, ist keine Alternative und schon garnicht, eine Partei, die mit dem Vermögen der SED Wahlkampf betreibt!!
Darüber sollten Sie, Herr Wolf, einmal nachdenken, wenn Sie von Demokratie reden!
mfg Karl


Edmund Wolf Kreisverband Weiden "DIE LINKE" aus Bärnau (217.231.x.x)  |  26.08.2008 17:12 Uhr

Herr Sperber,
ich wollte Sie keinesfalls irgend einer politischen Gruppierung zuordnen. Als Lob an Sie habe ich meine Zustimmung an Ihre Aussage auch nicht verstanden, eher als etwas, dass ich schon lange propagiere, nämlich, wenn ich was zu sagen habe, dann kann ich auch meinen Namen nennen und mein Gesicht zeigen.
Ich darf Ihnen sagen, dass ich vor meinem Eintritt in DIE LINKE politisch auch nicht aktiv war und jetzt erkennen muss, wie wichtig es ist, gegen diese "Politpsychos" in Opposition zu gehen. Ich stehe zu der Satzung der Partei "DIE LINKE" und deren programmatische Eckpunkte.
Wer diese gelesen hat, findet das wieder, was hier in "Gesamtdeutschland" speziell aber in Bayern , immer mehr abhanden kommt: DEMOKRATIE und das Wohl des Einzelnen. Macht- und Geldgier sind die beiden Despoten, die dieses Land regieren und das muss wieder anders werden.
Es würde mich freuen, wenn Menschen wie Sie, sich ernsthaft mit dem Programm unserer Partei auseinandersetzen würden, um zu erkennen, dass Bayern eine starke Opposition braucht, damit diese Polemik der CSU keine breite Basis mehr findet und die "Amigo-Wirtschaft" in Bayern endlich eingeschränkt wird.
Für einen Freistaat Bayern, der endlich wieder frei werden muss, für unsere Kinder.
Edmund wolf


Werner Sperber (195.145.x.x)  |  26.08.2008 15:20 Uhr

@Edmund Wolf. Danke für das Lob. Ich möchte aber eines klar stellen: ich bin in keinen reihen engagiert, weder in schwarzen noch in grünen, roten gelben odr andersfarbigen. Mir gehen nur die Politiker auf den senkel, die sich weigern ihre Arbeit zu tun, ihren Eid einzuhalten und einfache Fragen eindeutig und einfach zu beantworten. Politiker die das tun sind nichts weiter als seeeeeeeeeeeeeeeeehr seltene Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Doch den Politbonzen an den Trögen wird anscheinend langsam bewusst, dass Stimmvieh auch Hirn besitzt. Brosamen hinwerfen hilft nicht mehr, die Menschen erinnern sich endlich eher an die Taten und die Worte (was zweierlei und oft genug Grundverschiedenes ist) dieser Damen und Herren und können auch abschätzen, was passieren würde, wenn sie das Gleiche machen würden, wie diese ... .


Edmund Wolf Kreisverband Weiden "DIE LINKE" aus Bärnau (217.231.x.x)  |  26.08.2008 14:12 Uhr

Lieber Herr Sperber,
Sie sprechen mir aus der Seele. Es gibt nichts feigeres als den, der sich noch nicht mal zu seiner Meinung stehen traut. Das ist das selbe mit den "sog. Autonomen", die ihr Gesicht hinter Masken verstecken müssen, um Terror zu verbreiten. Gewiss nicht mein Ding. Einen der von Ihnen angeprangerten ist einer aus unseren Reihen.
Schade, den hatte ich einmal anders eingeschätzt, aber was soll´s. Schön ist eigentlich nur, dass er sehr viel über sich selbst schreibt.
Ich frage ihn mal ganz einfach: Wie war das bei der FDP? Was ist mit der Kneipe.
"Genosse" wirf nicht mit Steinen, wenn Du selbst im Glashaus sitzt!
Die beleidigte Leberwurst zu spielen ist einfacher, als mit anzupacken, oder`?
Macht wenig Sinn, Parteimitglied zu sein und gegen die eigenen Leute zu schimpfen.
Ich habe anfangs mehr von Dir gehalten. Du enttäuschst mich.
Zum Thema CSU, ich danke den Herrn Huber, Beckstein u.s.w. Eine bessere Propaganda kann man gar nicht für uns machen!
Edmund Wolf


Werner Sperber (195.145.x.x)  |  26.08.2008 12:18 Uhr

Was mir außerdem sauer aufstößt: Die CSU-Liebhaber machen es wie die NPD-Liebhaber, sie sind zu feige ihren Namen zu nennen: Steier und Blubb beim rechten pack und Anonymus, Antichrist und oppe bei den Schwarzen. Warum traut ihr euch nicht, Euere Namen zu nennen, sind die so fürchterlich, müsst ihr Euch dafür schämen oder ist es für Euch besser, nicht mit der CSU in verbindung gebracht zu werden. Sowas hat es ja schonmal gegeben. Millionen-Spender haben sich geweigert ihre Namen preiszugeben und der arme, notleidende, bejammernswerte, aufrichtige Dr. Hc Kohl ist dafür fast zum Verbrecher geworden. der H. Kohl der einen band seiner lebenserinnerungen nach dem anderen schreibet und verkauft, obwohl er doch so viele Erinnerugslücken hat, wie er zugibt. Aber auch das wird er wohl vergessen haben.


Werner Sperber (195.145.x.x)  |  26.08.2008 12:03 Uhr

@Anonymus. Auch wenn der Einäugige mit Grauem Star immer noch der König der Blinden ist, heißt das noch lange nicht, dass er gut sieht. Und so ist es auch mit der CSU, die nur das sieht, was ihnen gerade nützt und nicht das, was die Menschen belastet. Bis der Wahlkampf kommt und dann tun sie so, als ob sie die Pendlerauschale nicht gekürzt hätten, dann wissen sie nichts mehr von der Umsatzsteuererhöhung, dann wissen sie nur mehr: Wir von der CSU sind die Besten. Und wenn das oft und oft und oft genug wieerholt wird, dann glauben das auch noch ein paar mehr, die nicht von vornherein Parteiblind sind. Auch das gilt gleichermaßen für alle politischen Farben, nur dass die CSU eine dermaßen ekelhafte Arroganz an den Tag legen, wie es sich sonst keine Partei trauen würde.


Werner Sperber (195.145.x.x)  |  26.08.2008 11:58 Uhr

@antichrist. Es scheint tatsächlich, sie sind der Antichrist: Jawohl, auch in Bayern sitzen Jugendliche und Kinder im Gefängnis, um abgeschobenzu werden. Von Schäuble in seiner ersten Sschaffensperiode so gesetzlich geregelt und als er darauf angesprochen worden ist, hätten auf einmal die Länder das sagen. Jawohl, auch in bayerischenPflegeheimen rennen die Pflegekräfte im Schweinsgalopp durch die Zimmer, solange sie können. Auch in bayern werden Pflegebdürftige stillgelegt. Jawohl, die CSU hat mitbeschlossen, den Pendlern Geld wegzunehmen. Doch das hat alles die SPD gemacht. Was seid ihr Schwarzen doch für Gedächtnislose Menschen. Die CSU Politiker in der regierung vergessen sogar jahrelang den Menschen zu sagen, dass sie vergiftetes Wasser trinken. Doch auch für den Verbraucherschutz sind in Bayern die Sozen zuständig. Schwarz, Rot, Grün, Gelb, das ist alles eines, doch nicht für die CSUler, deren Partei ist ja so christlich. Und nun widerlegen sie mich, Antichrist.


Edmund Wolf Kreisverband Weiden "DIE LINKE" aus Bärnau (217.231.x.x)  |  26.08.2008 11:30 Uhr

Da kommt ja richtig Laune auf! Ich empfehle mal auf www.newfuture2007.de zu gehen,
da finden die werten Leser den Kreisverband Weiden, einen offenen Brief an Innenminister Hermann, den sich der Neue Tag nicht veröffentlichen traut und dann darunter noch eine Power-point- Präsentation zu den "Gepflogenheiten" der CSU.
einfach die Bilder anklicken und schon geht es los. Auch alle Kandidaten stellen sich da vor. Viel Spaß
Edmund Wolf


Anonymus (217.231.x.x)  |  26.08.2008 11:25 Uhr

Ich weiß nicht was man eigenltlich über die CSU so schimpfen will?!?!

Die CSU hat wohl das beste Argument auf ihrer Seite: Wir sind Bundesland Nr. 1 in Deutschland, da gibts wohl nix dran zu rütteln, egal ob Bildung oder Finanzen.

Würd gern mal was hören was die SPD, die Linke oder sonst wer woanders so arg viel besser gemacht hat wie die CSU in Bayern.


Meine Meinung
Antichrist (84.147.x.x)  |  26.08.2008 09:46 Uhr

Genau so ist das, wie es der Herr Sperber schreibt. Die extremen Parteien eint nur der ewige Hass auf die CSU. Nur das könnt ihr. Regieren könnt ihr nicht. Wo verweigert die CSU den alten Menschen die Pflege? Wo steckt sie Kinder in Gefängnisse? Diese ewigen Hetzkampagnen gegen die CSU. Wo hat die CSU die Pendlerpauschale gekürzt? Hallo? Im Bund regiert die SPD mit. Und die ist ja nie an etwas schuld. Ihr macht euch das ganz schön leicht. Und weil ich dann CSU wähle, bin ich wohl der Antichrist?
Übrigens - bleiben wir mal bei der Bibel: Wie hält es die SPD damit? "Du sollst kein falsches Zeugnis geben, wider deinem Nächsten." Soviel zur rot-roten Koalitionsaussage, die es angeblich nicht geben, aber definitiv am 28. September verkündet wird. Was seid ihr für ein falsches Volk ...


Wähler (84.147.x.x)  |  26.08.2008 08:54 Uhr

Ich frage mich, warum immer und immer wieder propagiert wird - und dies von Leuten, die anscheinend wirklich keine Ahnung haben - dass die Politik in Bayern "Scheiße" war, bzw. ist. Es steht fest, dass Bayern unter allen Bundesländern am besten da steht, ohne wenn und aber. SPD oder sonst irgendwelchen arbeitsscheuen Typen, die jetzt für den Landtag kandidieren, wäre Bayern hoffnungslos abgestürzt. Schaut euch doch mal bitte genauer die Wahlprogramme der Parteien an und ganz besonders ihre Kandidaten. Vor allem die der Linken, die nicht ohne Grund vom Verfassungsschutz beobachtet werden. In Bayern kann es nur mit der CSU aufwärts gehen.
Ist wohl das, was die Tricksilanti in Hessen anstellt in Ordnung?


Werner Sperber (195.145.x.x)  |  26.08.2008 08:47 Uhr

Da haben die Rechtsanwälte und Beamten in der CSU aber gewaltig Angst, ihre Pfründe und ihre Geschäftchen nicht mehr so einfach sichern zu können wie bisher. Rechtsanwälte und Beamte, die in ihrem Leben nur selten und dann wahrscheinlich für sich privat gearbeitet haben. Wenn sich die CSU als christliche Partei darstellt, beweisen sie nur, dass sie die Bibel nicht kennen geschweige denn die Botschaft der Bibel. Wer Hungernden den Fisch vom teller stehlen lässt, wer alten menschen die Pflege verweigert, die sie brauchen, wer Jugendliche und Kinder, deren einzige Schuld darin besteht aus Terrorstaaten geflohen zu sein, in Gefängnisse stecken lässt, um sie dann in ihren Tod zu schicken, der ist eher dem Teufel nah als dem christlichen Glauben. Doch wie sagte schon Monika Holmeier niemals nie nicht: "Ich habe gegen Euche alle was", als sie ihren berüchtigten grünen Ordner nicht auf den Münchner CSU-Tisch geworfen hat. Übrigens, Hölle und Fegefeuer gleichzusetzen ist falsch. Übrigens, Fegefeuer ist eine falsche Übersetzung, eigentlich müsste dieses aus dem Französischen stammende Wort eher mit Reinigungsort, also Bad, ersetzt werden. Übrigens, auch lügen ist eine Sünde und wer erst den Pendlern etwas wegnimmt, um ihnen dann in die linke Tasche vielleicht davon etwas wiederzugeben, nur um ganz sicher aus der rechten Tache noch mehr zu stehlen, erzählt einfach nicht die Wahrheit, lügt also (wenn auch nicht im juristischen Sinn, so schlau sind christliche Politiker dann schon).


Exil-Bayer (71.230.x.x)  |  26.08.2008 07:23 Uhr

5 Wochen vor der Landtagswahl drehen führende Politiker der selbsternannten Staatspartei CSU komplett durch. Man bemüht die Argumentationslogik der katholischen Kirche des 13. Jahrhunderts und will wieder Kreuzzüge führen. Im folgenden einige Aussagen, die wirklich nicht aus Zeiten weit vor der Aufklärung in Mitteleuropa stammen: "Man müsse von der Kirche lernen: Die habe Jahrhunderte lang von der Hölle gepredigt - und erst so die Menschen zu gutem Verhalten und in den Himmel gebracht." Erwin Huber, CSU-Chef. "Wenn es sein muss, dann führen wir einen politischen Kreuzzug gegen die Partei von Oskar Lafontaine!" Erwin Huber, CSU-Chef. "Unverzichtbar ist es, diese Dämonen der Politik aus der bayerischen politischen Landschaft zu vertreiben!" Peter Ramsauer, CSU-Landesgruppenchef. Fehlt nur noch Hexenverbrennung und natürlich die Inquisition, sind aber auch noch 5 Wochen übrig, bis zur Wahl...


oppe (84.147.x.x)  |  26.08.2008 05:23 Uhr

es ist wahr
viele der derzeit sogenannten bayerischen "linken" kandidaten sind nichts anderes als in den etablierten parteien zu kurz gekommenene !
gewerkschaftler die in ihrem berufsleben selten produktiv gearbeitet haben
sondern als freigestellte funktionäre ihr leben dahinfristen!
und harz IV'ler die aus ureigenstem interesse agieren, wie die beiden
landtagskandidaten von weiden und neustadt!
doch wie traurig ist es für eine 2/3 mehrheitspartei derart von sich abzulenken,
weil die eigene fünfjährige politik nur scheiße war.
was für eine ungerechtfertigte aufwertung von in bayern völlig harmlosen
"linken"!
wenn diese desolate gruppierung, die mit der restlichen "linken" in der bundesrepublik so überhaupt nichts gemein hat, in den bayerischen landtag einziehen sollte, dann nur durch diese unsägliche aufwertung durch die csu!
wie sagte schon unser chefredakteur:"nicht einmal nicht beachtung",
wäre auch in diesam fall wohl besser!!!
wenn man auch alles andere als rechts ist,
aber diese bayerischen linken kandidaten sind nicht alle wählbar!!!


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Ein Kirchlein für den Nikolaus

Auf dem Koppelberg bei Luhe glänzt nach der Renovierung ein wahres Schmuckstück

Nikolaus war ein Mann der Nächstenliebe. Er hat die Menschen geliebt, hat sie beschenkt und ihnen geholfen". In Pfarrer Arnold Pirners Veranwortungsbereich fällt auch die St.-Nikolaus-Kirche auf dem Koppelberg. mehr...

Wernberg-Köblitz

Mutter-Anna-Fest wiederbeleben

Straubinger übernimmt die Organisation - Sperrzeitverkürzung Thema der Vereinsvorständesitzung

Die Vereinsvorständeversammlung ist eine Plattform bei der sich Gemeindeverwaltung und die Vereinsvertreter austauschen, aber auch Termine absprechen. mehr...

Schwandorf

"Gsund samma": Kino mal ganz anders

Schüler informieren über gesunde Lebensführung

Der Startschuss zum Projekt "Gsund samma" des Netzwerkes Jugendarbeit im Landkreis Schwandorf ist gefallen: Rund 300 Schülerinnen und Schüler hatten zum Auftakt im Union-Kino in mehr...

Neustadt/WN

Spielzeug aus Papier und Blech

Sonderausstellung im Stadtmuseum - Schätze eines Sammlers aus Parkstein

Das Museum der Stadt hat auch in diesem Jahr zur Advents- und Weihnachtszeit eine kleine Sonderausstellung. Diesmal gibt es altes mehr...
Zum Artikel: "b.o.s.s." entfachen loderndes "Feia"

Neusteinreuth

"b.o.s.s." entfachen loderndes "Feia"

Hubert Treml und Franz Schuier verbinden Weihnachtliches mit "brucigen" Songs

"kling-a-ling" - irgendwie klingt das Programm schon nach Advent und Weihnachten. Und doch wieder nicht. Wenn dann auch noch "b.o.s.s." alias Hubert Treml und Franz Schuier ins Spiel kommen, dürfte mehr...
Zum Artikel: Glanzvoller Schlussakkord des Stadtjubiläums

Eschenbach

Glanzvoller Schlussakkord des Stadtjubiläums

Regensburger Domspatzen unter Roland Büchner singen in ausverkaufter Laurentiuskirche vor begeistertem Publikum

Ein weltbekannter Knabenchor mit vier- bis achtstimmigen Werken zur Weihnachtszeit setzte am Samstag in der überfüllten Pfarrkirche St. Laurentius den glanzvollen Schlussakkord zu den kulturellen Jubiläumsfeierlichkeiten "650 Jahre Stadt mehr...
Zum Artikel: Fohlen bleibt Tod im Schlachthof erspart

Kastl bei Kemnath

Fohlen bleibt Tod im Schlachthof erspart

Reiterstammtisch holt Pferde aus Südtirol und bildet sie aus - Pro Tier 750 Euro Kosten

Pferdesport und -zucht haben eine ganz und gar unromantische Seite: Tierfreunde, die sich über die neugeborenen Fohlen mit den unbeholfenen ersten Schritten und den großen Augen entzücken, ahnen häufig nicht, welches Schicksal dem mehr...

Tirschenreuth

Zuwachs bei Holz und Maschinenbau

Rückgang um fast 1000 versicherungspflichtige Arbeitsplätze im Landkreis Tirschenreuth

Innerhalb von fünf Jahren verlor der Landkreis Tirschenreuth fast 1000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Dies mehr...

Waldershof

Bei Deutscher Meisterschaft am Start

Automobilclub blickt auf Erfolge und gute Platzierungen zurück

Nicht ohne Stolz blickten die Verantwortlichen beim Automobilclub Waldershof auf die zahlreichen Erfolge in den vergangenen zwölf Monaten zurück. mehr...
Zum Artikel: Schadensersatz für Stolperstelle

Stulln

Schadensersatz für Stolperstelle

Urteil: Gemeinde muss zahlen

Der - oder besser - die Steine des Anstoßes liegen in Stulln auf einer Länge von rund zehn Metern in der Kirchstraße. Hier ist nach deren Ausbau zum Grundstück von Werner Schmal eine ziemliche mehr...
Zum Artikel: "Kleiner Lord" trifft mitten ins Herz

Tirschenreuth

"Kleiner Lord" trifft mitten ins Herz

Ensemble begeistert Besucher

Amerika im 19. Jahrhundert: In bescheidenen Verhältnissen wächst Cedric Errol in New York bei seiner Mutter auf. Doch dann muss er nach England und trifft dort auf einen hartherzigen Großvater. Der will mehr...
Neue Bildergalerien
Zum Artikel: Insel der Götter lockt

Insel der Götter lockt

Zypern auch im Herbst traumhaft

Bilder: Josef Maier mehr...
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