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Am Ende der Spiele noch eine Goldmedaille - fürs Zurückrudern
Kommentar von Josef Maier
Die Spiele in Peking sind zu Ende. Zeit zum Nachdenken und Bilanzieren - auch für den deutschen Sport, der in einigen Bereichen wie Leichtathletik oder Boxen nahezu nicht mehr existent ist.Die Spiele sind zu Ende - auch für die Herren der Ringe. Mit dem Erlöschen des Feuers im Vogelnest dürften auch IOC-Präsident Jacques Rogge und sein Vize Thomas Bach kräftig durchgeatmet haben. Endlich keine Fragen mehr, dabei sind noch so viele Antworten nicht gegeben.
Das Internationale Olympische Komitee und China, trotz toller Organisation in Peking war es ein gut zweiwöchiges Missverständnis. Nur zugeben mochte es während dieser Tage niemand. Die IOC-Garde wurde von den kommunistischen Funktionären vorgeführt, vor den Augen der Weltöffentlichkeit hergetrieben. Der Präsident tauchte da lieber ab. Erst der unwürdige Fackellauf, dann die Internet-Zensur sowie Demonstrationsverbote. Die Chinesen nutzten die Spiele einzig und allein zur Demonstration ihrer Macht. Das asiatische Land hat sich nicht gewandelt. Es ist auch nicht die Aufgabe des IOC, ein Gastgeberland zu verändern. Doch es ist die Aufgabe dieses Gremiums, dass die Spiele unter Maßgabe ihrer eigenen Charta stattfinden.
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