• Seite 1
  • Seite 2
Von Josef Maier  |  25.08.2008  | Netzcode: 1511129

Am Ende der Spiele noch eine Goldmedaille - fürs Zurückrudern

Kommentar von Josef Maier

Die Spiele in Peking sind zu Ende. Zeit zum Nachdenken und Bilanzieren - auch für den deutschen Sport, der in einigen Bereichen wie Leichtathletik oder Boxen nahezu nicht mehr existent ist.

Die Spiele sind zu Ende - auch für die Herren der Ringe. Mit dem Erlöschen des Feuers im Vogelnest dürften auch IOC-Präsident Jacques Rogge und sein Vize Thomas Bach kräftig durchgeatmet haben. Endlich keine Fragen mehr, dabei sind noch so viele Antworten nicht gegeben.

Das Internationale Olympische Komitee und China, trotz toller Organisation in Peking war es ein gut zweiwöchiges Missverständnis. Nur zugeben mochte es während dieser Tage niemand. Die IOC-Garde wurde von den kommunistischen Funktionären vorgeführt, vor den Augen der Weltöffentlichkeit hergetrieben. Der Präsident tauchte da lieber ab. Erst der unwürdige Fackellauf, dann die Internet-Zensur sowie Demonstrationsverbote. Die Chinesen nutzten die Spiele einzig und allein zur Demonstration ihrer Macht. Das asiatische Land hat sich nicht gewandelt. Es ist auch nicht die Aufgabe des IOC, ein Gastgeberland zu verändern. Doch es ist die Aufgabe dieses Gremiums, dass die Spiele unter Maßgabe ihrer eigenen Charta stattfinden.

  • Seite 1
  • Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.

Das Milliarden-Ding: Wahnsinn, wo sind deine Grenzen?

Kommentar von Jürgen Umlauft

Der Rettungs- und Sanierungsplan für die Bayerische Landesbank ist für die Mitarbeiter hart und für den Steuerzahler teuer. Aber er ist auch ohne jede Alternative. Denn würde die Bank pleitegehen, mehr...

Angela Merkel und die CDU: Das Programm bin ich

Kommentar von Albert Franz

Der Druck im CDU-Kessel steigt. Der Wirtschaftsflügel, die unionsnahen Arbeitnehmervertretungen, die CSU sowieso und jüngst auch Friedrich Merz fordern unisono Steuerentlastungen. Doch was tut die mehr...

Die Niederlage akzeptieren

Kommentar von Jürgen Kandziora

Die Schlacht ist geschlagen - und der martialische Ausdruck erscheint in diesem Fall nicht unangebracht. Denn die Befürworter des Gewerbegebietes bei Atzlricht und der Biogasanlage auf dem mehr...

Angewandte

Kommentar von Volker Klitzing

Provokation Aus der FH ist längst die HAW geworden. Die neue Hochschule für angewandte Wissenschaften hat die alte Fachhochschule hinter sich gelassen. Die Entwicklung ist rasant, die mehr...