Verschiedene Gremien und Gruppierungen der Stadt wenden sich in einem Leserbrief zum Thema Asylbewerber an die Öffentlichkeit:
"Seit bekannt wurde, dass man plante, ein Asylbewerberheim in den alten Siedlungen am Tafelberg einzurichten, regten sich in Sulzbach-Rosenberg breite Empörung und sogar Widerstand. Die Argumentationen reichen von der angeblich bereits erfüllten Integrationsleistung über Ablehnung einer Ghettoisierung bis zu Befürchtungen sozialer Unruhe.
Die erfüllte Integrationsleistung ist insofern fragwürdig, als man bedenkt, ob in einem der reichsten Länder überhaupt ein Ende der Integration stattfinden darf. Außerdem sehen die Immigrationsbestrebungen Deutschlands keineswegs so rosig aus, wie mancher es gern darstellen würde.
So gab es z.B. 2006 lediglich 21 000 Menschen, die es geschafft haben, trotz Drittstaaten-Regelung etc. einen Asylantrag in Deutschland zu stellen. Von jenen 21 000 Menschen erhielten lediglich 250 den angestrebten Asylstatus! 2007 waren es nur noch 19 500 gestellte Anträge. Die Tendenz fällt weiter. Grund dafür sind die immer schärferen Einwanderungsgesetze.
23.07.2008
| Netzcode: 1471580
Briefe an die redaktion
In dieser Tradition der Scheinintegration stellt auch Sulzbach-Rosenberg keine Ausnahme dar. So beschränkte sich hier die so genannte "Leistung" darauf, Aussiedler und Flüchtlinge in ghettoartigen Siedlungen zu isolieren. Nüchtern betrachtet kann von Integration keine Rede sein.
Dies führt direkt zur zweiten Argumentation der Öffentlichkeit, welche auf den ersten Blick nach sozialem Engagement klingt. Zwar ist die üblicherweise ghettoähnliche Unterbringung der Asylbewerber durchaus kritisierbar. Diese Kritik entpuppt sich jedoch als Rassismus im Deckmantel der guten Absicht, wenn die Alternative dazu nur lautet, kein Asylbewerberheim zu errichten.
Beweise dafür, dass auch in Sulzbach der scheinheilige Umgang mit der Integrationspolitik gewahrt wird. So erachtet man Integration als wichtig und nötig - außerhalb des eigenen Ortschildes.
Wir äußern mit diesem Brief unser Entsetzen über die rassistische Haltung von Personen des öffentlichen Lebens und der Bevölkerung. Wir fordern diese auf, Argumentation und Ansichten zu überdenken und sich nicht ihrer sozialen Verantwortung gegenüber diesen Menschen zu entziehen, die nur in Deutschland ein normales Leben führen wollen."
Zum Artikel über die Notwendigkeit einer befahrbaren Rampe zum Grüncontainer auf den Sulzbach-Rosenberger Wertstoffhöhen erreichte uns folgender Leserbrief:
"Es ist es mir ein Anliegen, über meine eigenen Erfahrungen zu berichten. Seit Einrichtung der Wertstoffhöfe entsorge ich dort alleine meine Grünabfälle aus einem großen Garten (viele schwere Säcke). Seit vielen Jahren ist es mir nur dreimal passiert, dass mir jemand von den anwesenden Bürgern geholfen hat, und das waren dann wirklich gute Bekannte. Ich habe schon oft beobachtet, wie es auch im Artikel dargestellt wurde, dass viel gedrängelt wurde und ältere und schwächere Mitbürger einfach zur Seite gedrängt wurden. Es ist aber niemand eingefallen, kurz mit Hand anzulegen. Das gilt auch und im Besonderen für das Personal in den Sulzbach-Rosenberger Wertstoffhöfen.
23.07.2008
| Netzcode: 1471580
Briefe an die redaktion
Hier sollte man sich mal an die eigene Nase fassen, als gleich nach den Behörden zu rufen, damit man ja nicht irgendeine Hilfe leisten sollte.
Seit längerem fahre ich, obwohl ich im Stadtteil Sulzbach wohne, meinen Grünabfall nach Traßlberg, da die dortigen Mitarbeiter sehr freundlich sind und auch bei allen Besuchern, die Hilfe brauchen, mit helfen - ein großes Lob an diese Beschäftigten.
Es wäre schön, wenn auch in Sulzbach-Rosenberg die Hilfsbereitschaft gegenüber Schwächeren und Älteren nicht ganz gestorben ist. Außerdem sind an anderen Wertstoffhöfen zusätzlich auf der Treppe noch vermutlich selbst gemachte Holztreppchen, damit man die Säcke nicht so hoch hinaufwuchten muss. Auch das ist sehr hilfreich. Die vorhandene Treppe ist einfach zu kurz.
Bei vollen Containern ist es fast unmöglich, das Abfallgut auf den angewachsenen Berg zu heben. Selbstverständlich würde ich eine Lösung ohne Treppe begrüßen oder die Möglichkeit der Entladung direkt vom Auto."
Christl Singer, Sulzbach-Rosenberg
Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrend zu kürzen.
Einen verheerenden Eindruck hinterlassen
Zu "Klimakatastrophe fällt aus"(AZ vom 28. November):
Der Bericht "Klimakatastrophe fällt aus" von einer Veranstaltung an der Hochschule
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Entscheidend istdas gelebte Vorbild
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Da hatte man einen Professor eingeladen, und geglaubt, dass ein Mann nur aufgrund
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Die wirtschaftlichen Probleme der Milchbauern beschreibt ein Leser:
Alles dreht sich nur noch um die Globalisierung: Neue Märkte erobern, um den Anschluss nicht zu verlieren oder vom Ausland
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Der Klage der Milchbauern über nicht kostendeckende Preise widerspricht ein Leser:
Der Bund der Milchbauern ist nach Berlin gezogen, um einen Milchpreis von mindestens 43 Cent zu erkämpfen, das
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"Warum ausgerechnet jetzt aufräumen?"
Die Aufräumaktion am Annaberg rief eine Leserin auf den Plan, die ihre Kritik hier anbringen will:
"Da ich schon seit über 50 Jahren am Fuße des
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Leserbrief zum "Haberfeldtreiben" gegen Bauernpräsident Sonnleitner:
Wir demontieren uns selbst! Ich kann verstehen, dass die Milchbauern auch emotional um einen Weg in der deutschen und
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Den Artikel "Krankenhäuser mit dem Rücken zur Wand " kommentiert ein Leser:
Während Banken und bald wahrscheinlich auch die Automobilindustrie mit milliardenschweren Hilfspaketen vor der drohenden
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Zum "Bauernaufstand" gegen Präsident Gerd Sonnleitner erklärt ein Leser:
"Einigkeit und Recht und Freiheit für den deutschen Bauernstand ....." - was für die ganze Nation gilt, sollte für die
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Auf deutliche Distanz zum Haberfeldtreiben geht ein weiterer Leser:
Als Milchbauern im Austrag, aber immer noch mit Herz und Seele Milchbauern, haben wir mit Entsetzen in Rundfunk, Fernsehen und
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Den Umstand, dass der Regensburger Oberhirte Gerhard Ludwig Müller seine Teilnahme an der evangelischen Landessynode absagte, kommentiert ein Leser:
Dem Bischof von Regensburg wäre ein Hirtenamt in
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Kritische Anmerkung war angebracht
Zur Debatte über den Jugendgottesdienst in Grafenwöhr am 16. November und über die Veröffentlichungen darüber erreichte uns eine weitere Zuschrift, in
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Berichterstattungzu 99 Prozent Lob
Zu dem Leserbrief "Kritik demotiviert" (Samstag, 22. November) über den Jugendgottesdienst am 16. November mit dem Thema "Talente entdecken",
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Kritik an "Göttern aus dem Expertenolymp"
Zu den Berichten "Kritiker liegen mehrfach richtig" und "Deutsche Ärzte haben am wenigsten Zeit für Patienten" in der NT-Ausgabe vom 19. November:
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Kritik demotiviert
Zu dem Bericht über den Jugendgottesdienst "In jedem schlummern Edelsteine" vom 19. November erreichte uns folgende Zuschrift:
Als Mutter eines
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Preßluftgehämmere zum Gottesdienst
Ein Leser macht seinem Ärger über die Störung des Gottesdienstes zum Buß- und Bettag in der Christuskirche in einem Brief an die Redaktion Luft:
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Wie weit kann ein Mensch gehen?
Zum Artikel "Kater ins Visier genommen":
"Mit großer Besorgnis musste ich diesen Bericht lesen. Er war meiner Ansicht nach etwas knapp gehalten - noch
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