Stadt und Schulamt erweitern gebundene Ganztagsschule - Individuelle Förderung und Spaß
"Unsere Nachmittagsbetreuung ist ausgezeichnet, aber die gebundene Ganztagsschule ist in pädagogischer und finanzieller Hinsicht die beste Form der Ganztagsangebote." Das steht für OB Wolfgang Dandorfer, Schulamtsdirektor Hubert A. Haberberger und den städtischen Schulreferenten Norbert Fischer außer Zweifel.
Mit dem Appell, Kinder jetzt dafür anzumelden, wenden sie sich vornehmlich an berufstätige Eltern und Alleinerziehende, deren Nachwuchs im kommenden Schuljahr die dritte und vierte Jahrgangsstufe besuchen wird. Grundsätzlich aber steht dieses Angebot natürlich jedem, der Interesse daran hat, offen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.
"Der Besuch der Ganztagsklasse ist freiwillig, an keinen Schulsprengel gebunden und kostenlos", heben die Schulverantwortlichen darin hervor. Lediglich für das Mittagessen werde ein Beitrag von rund drei Euro pro Mahlzeit erhoben. Nur in 40 bayerischen Grundschulen wurde dieses Modell der gebundenen Ganztagsschule bis jetzt eingerichtet, die Amberger Barbaraschule ist eine davon. Sie ist im zu Ende gehenden Schuljahr mit einer dritten Klasse gestartet und wird nun auf zwei Jahrgangsstufen erweitert.
23.07.2008
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Amberg
"Angebote kurzweilig und lebendig"
Stadt und Schulamt erweitern gebundene Ganztagsschule - Individuelle Förderung und Spaß
"Angeboten wird ein abwechslungsreicher, rhythmisierter Unterricht, in dem sich Kernfächer mit musischen Fächern, Übungsphasen, praktischen Unterrichtseinheiten und Bewegungspausen abwechseln", heißt es in der Presseinformation, "dadurch wird der Unterrichtstag für die Schüler kurzweilig und lebendig". Laut Schulrat Peter Junge und dem städtischen Schul- und Sportamtsleiter Wolfgang Meier werden durch die Zusammenarbeit in der Gruppe außerdem die sozialen Fähigkeiten in besonderem Maße geschult.
Der wichtigste Punkt aber, der für den Besuch einer Ganztagsschule spricht, sei die individuelle Betreuung und Förderung durch die Lehrkraft. "Es werden nicht nur die Schulleistungen besser, sondern den Kindern darüber hinaus auch Schlüsselqualifikationen vermittelt und eine Anleitung zu selbstständigem Arbeiten gegeben", sind die Fachleute überzeugt. Hinzu komme, dass die Schüler direkt in der Schule zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung angeleitet werden und eine musisch-praktische Förderung erhalten. "Wir werden uns auf jeden Fall auch darum kümmern, dass ein adäquater Schülertransport eingerichtet wird. Der Schulweg darf kein Hindernis bei der Frage sein, ob dieses ausgezeichnete pädagogische Angebot angenommen wird oder nicht", meinen OB Wolfgang Dandorfer, Norbert Fischer und Amtsleiter Wolfgang Meier.
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