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23.07.2008  | Netzcode: 1471073
Amberg

Die Kinder leiden besonders

Steigende Lebenshaltungskosten: Die Tafel ist für viele Amberger die einzige Chance

(lus/luo) Seit 1. Juli dieses Jahres bekommen Hartz-IV-Empfänger vier Euro mehr. Aktuell erhalten sie 351 Euro pro Monat. Reicht das zum Leben? Die rund 300 Frauen und Männer, die zweimal in der Woche die Amberger Tafel besuchen, schaffen dieses Kunststück Tag für Tag, Monat für Monat.

Eine große Rolle spielen dabei die überdurchschnittlich gestiegenen Lebenshaltungskosten. Exemplarisch sei nur die 25-prozentige Zunahme an Bezugspersonen bei der Amberger Tafel genannt. Jeden Dienstag und Freitag werden dort bedürftige Amberger mit Lebensmittelkörben versorgt. "Waren es im letzten Jahr durchschnittlich 229 Personen, so kommen dieses Jahr schon regelmäßig mehr als 300 Menschen", erklärt Bernhard Saurenbach, der Vorsitzende der Amberger Tafel.

Ein täglicher Kampf



Es ist wieder einmal Freitag und vor dem Gebäude des Vereins stehen unzählige Leute. "Dabei ist heute noch wenig los", sagt eine Rentnerin. Sehr erstaunlich ist der Zulauf trotzdem, zumal die Ausgabe schon seit eineinhalb Stunden läuft. Vereinzelt hört man erregte Diskussionen, jeder ist besorgt. Klar, bei wenig Geld und weiter steigenden Preisen. Ohne die Tafel wüssten viele nicht, wie das Geld für den täglichen Bedarf reichen sollte. "Da möcht' ich oft wissen, wie ich eigentlich so durchkomme", sagt die Mutter eines Sohnes (17). Der hat vor kurzem eine Lehrstelle bekommen, seiner Mutter wurde deswegen das Bezugsgeld gekürzt.

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Kommentare
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fredchen (84.146.x.x)  |  24.07.2008 07:58 Uhr

na ja,hauptsache ist doch das sich die politiker ihre diäten jahr für jahr erhöhen und wir idioten wählen die auch noch........


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