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Erbendorf/Tirschenreuth
Aus der Klasse in Werkstatt
Erbendorfer Hauptschüler beim Projekt "Vertiefte Berufsorientierung"
Erbendorf/Tirschenreuth. (njn) Um die Ausbildungsschancen der Schulabgänger zu verbessern, ging die Volksschule Erbendorf neue Wege. Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Staatlichen Schulamt setzte sie das Projekt "Vertiefte Berufsorientierung" in den Räumen des Kolping-Bildungswerks in Tirschenreuth um.
Fünf Berufsfelder
In dieser Praxiswoche konnten die Jugendlichen die Arbeitswelt in den Berufsfeldern Metall, Kfz, Holz, Gartenbau und Büro kennenlernen. Etwa zehn erfahrene Meister, Techniker und Sozialpädagogen sowie die Lehrkräfte unterstützen die Schüler bei den ihnen gestellten Aufgaben.
Ziel war es nach den Worten von Kolping-Geschäftsführer Johannes Saalfrank, den Jugendlichen in den einzelnen Fachbereichen die Möglichkeit zu geben herauszufinden, was zu einem passt. "Die Schüler lernten auch die Grenzen ihrer eigenen Sozialkompetenz kennen", so Saalfrank.
Für Rektor Klaus Wendler sei es eine Umstellung für die Schüler gewesen, sich an den Rhythmus einer 40- Stunden-Arbeitswoche zu gewöhnen. "Außerdem konnten hier die Lehrer sehen, welche Arbeitsleistung die Schüler ohne Schulalltag bringen, und da waren wir alle positiv überrascht, wie sie engagiert und voller Schwung an die Sache ran gingen."
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