Zur Diskussion um das Übersiedlerwohnheim erreichte uns folgender Leserbrief einer in der Integrationsarbeit tätigen Organisation:
"Wie weit ist es her mit der Toleranz in unserem schönen Städtchen? Es stimmt schon, dass wir z.B. mit unseren Übergangswohnheimen einen großen Beitrag zur Aufnahme von Spätaussiedlern geleistet haben. Aber haben wir wirklich so viel geleistet? Sicher, es gab Probleme und Beeinträchtigungen (gefühlter Art oder real), jedoch wenn wir genau hinschauen, waren die Schwierigkeiten vergleichsweise gering.
Vergessen wir im Gegenteil nicht manchmal, welche Bedeutung Zuzug von Menschen für uns wirklich hat? Wir alle wissen von der demografischen Entwicklung in Deutschland. Selbst wenn jährlich 300 000 Ausländer mehr ein- als auswandern, wird die Bevölkerung angesichts des negativen Saldos zwischen Lebendgeborenen und Gestorbenen von 82 Millionen auf ca. 75 Millionen 2050 sinken.
Zuwanderung ist nicht nur nötig, um den Bevölkerungsschwund halbwegs aufzufangen, sondern auch für Arbeitsmarkt und Rentenpolitik. Damit z.B. der Bevölkerungsanteil der potenziell Erwerbsfähigen, also der 15-64-Jährigen, bis 2050 konstant bleibt, bräuchte Deutschland nach Berechnungen der UN jährlich im Schnitt etwa 460 000 Zuwanderer!
21.07.2008
| Netzcode: 1468452
Briefe an die Redaktion
Bislang beträgt der Anteil von Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache etwa 19 Prozent der Wohnbevölkerung. Fast die Hälfte der Zugewanderten bzw. Nachkommen sind inzwischen deutsche Staatsbürger.
Die Zahlen machen aber in jeder Hinsicht deutlich, dass Zuwanderung für uns dringend notwendig ist! Hätte Sulzbach-Rosenberg die Zuwanderung nicht gehabt, würde es einigen von uns vielleicht viel schlechter gehen. Unsere Geschäftsleute sollten ehrlich überlegen, wie viel die Kaufkraft der Zugewanderten ausmacht. Die Lehrkräfte können neben den Sorgen, die die Mischung der Klassen macht, auch Sicherung ihrer Schulen und Schülerzahlen damit verbinden.
Neben diesen Rechenexempeln sollten wir aber unsere abendländische, christlich geprägte Grundhaltung und Werteorientierung nicht vergessen! Das Recht auf Asyl ist in unserem Grundgesetz verankert. Nächstenliebe, Rücksicht, Toleranz und Respekt sollten wir uns ebenfalls wieder ins Gedächtnis rufen. Neben Sorgen und Kümmernissen, die wir haben, dürfen wir nicht vergessen, unseren Mitmenschen - egal woher sie kommen - mit Achtung und Wertschätzung gegenüber zu treten.
21.07.2008
| Netzcode: 1468452
Briefe an die Redaktion
Sulzbach-Rosenberg rühmt sich aufgrund seiner beeindruckenden Geschichte schon immer einer toleranten Haltung - darin sollten wir nicht nachlassen! Diese Werte sollten uns prägen, ob als Demokraten, als Christen und natürlich auch unabhängig von Parteienzugehörigkeit.
Nicht nur Gebäude und Straßen machen eine Stadt schön, auch die geistige und emotionale Haltung ihrer Bewohner macht schön - oder eben hässlich! Als aufgeschlossener Kultur- und Musenstadt steht es uns ebenfalls gut, unsere Mitmenschen in Würde und mit Achtung hier aufzunehmen und leben zu lassen."
Ute Kredler und das Team des CJD Jugendmigrationsdienstes
Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrend zu kürzen.
Einen verheerenden Eindruck hinterlassen
Zu "Klimakatastrophe fällt aus"(AZ vom 28. November):
Der Bericht "Klimakatastrophe fällt aus" von einer Veranstaltung an der Hochschule
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Entscheidend istdas gelebte Vorbild
Zu "Klimakatastrophe fällt aus" (AZ vom 28. November):
Da hatte man einen Professor eingeladen, und geglaubt, dass ein Mann nur aufgrund
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Die wirtschaftlichen Probleme der Milchbauern beschreibt ein Leser:
Alles dreht sich nur noch um die Globalisierung: Neue Märkte erobern, um den Anschluss nicht zu verlieren oder vom Ausland
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Der Klage der Milchbauern über nicht kostendeckende Preise widerspricht ein Leser:
Der Bund der Milchbauern ist nach Berlin gezogen, um einen Milchpreis von mindestens 43 Cent zu erkämpfen, das
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Die wirtschaftlichen Probleme der Milchbauern beschreibt ein Leser:
Alles dreht sich nur noch um die Globalisierung: Neue Märkte erobern, um den Anschluss nicht zu verlieren oder vom Ausland
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Der Klage der Milchbauern über nicht kostendeckende Preise widerspricht ein Leser:
Der Bund der Milchbauern ist nach Berlin gezogen, um einen Milchpreis von mindestens 43 Cent zu erkämpfen, das
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"Warum ausgerechnet jetzt aufräumen?"
Die Aufräumaktion am Annaberg rief eine Leserin auf den Plan, die ihre Kritik hier anbringen will:
"Da ich schon seit über 50 Jahren am Fuße des
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Leserbrief zum "Haberfeldtreiben" gegen Bauernpräsident Sonnleitner:
Wir demontieren uns selbst! Ich kann verstehen, dass die Milchbauern auch emotional um einen Weg in der deutschen und
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Den Artikel "Krankenhäuser mit dem Rücken zur Wand " kommentiert ein Leser:
Während Banken und bald wahrscheinlich auch die Automobilindustrie mit milliardenschweren Hilfspaketen vor der drohenden
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Zum "Bauernaufstand" gegen Präsident Gerd Sonnleitner erklärt ein Leser:
"Einigkeit und Recht und Freiheit für den deutschen Bauernstand ....." - was für die ganze Nation gilt, sollte für die
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Auf deutliche Distanz zum Haberfeldtreiben geht ein weiterer Leser:
Als Milchbauern im Austrag, aber immer noch mit Herz und Seele Milchbauern, haben wir mit Entsetzen in Rundfunk, Fernsehen und
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Den Umstand, dass der Regensburger Oberhirte Gerhard Ludwig Müller seine Teilnahme an der evangelischen Landessynode absagte, kommentiert ein Leser:
Dem Bischof von Regensburg wäre ein Hirtenamt in
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Kritische Anmerkung war angebracht
Zur Debatte über den Jugendgottesdienst in Grafenwöhr am 16. November und über die Veröffentlichungen darüber erreichte uns eine weitere Zuschrift, in
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Berichterstattungzu 99 Prozent Lob
Zu dem Leserbrief "Kritik demotiviert" (Samstag, 22. November) über den Jugendgottesdienst am 16. November mit dem Thema "Talente entdecken",
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Kritik an "Göttern aus dem Expertenolymp"
Zu den Berichten "Kritiker liegen mehrfach richtig" und "Deutsche Ärzte haben am wenigsten Zeit für Patienten" in der NT-Ausgabe vom 19. November:
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Kritik demotiviert
Zu dem Bericht über den Jugendgottesdienst "In jedem schlummern Edelsteine" vom 19. November erreichte uns folgende Zuschrift:
Als Mutter eines
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Preßluftgehämmere zum Gottesdienst
Ein Leser macht seinem Ärger über die Störung des Gottesdienstes zum Buß- und Bettag in der Christuskirche in einem Brief an die Redaktion Luft:
"Der
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Wie weit kann ein Mensch gehen?
Zum Artikel "Kater ins Visier genommen":
"Mit großer Besorgnis musste ich diesen Bericht lesen. Er war meiner Ansicht nach etwas knapp gehalten - noch
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Ursache und Wirkung verwechselt
Zum Leserbrief "Selbst schuld an der Sauhatz" vom 25. Oktober:
Als langjähriger (42 Jahre) "Grünrockpächter" des 986 Hektar großen
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