Treffen in Kabul: In der afghanischen Hauptstadt sprach Barack Obama, Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, auch mit Afghanistans Präsidenten Hamid Karzai (rechts). Bild: dpa
Es ist die erste wahrhaft globale Wahlkampftour in der US-Geschichte. Ein halbes Dutzend Länder in einer Woche, vom kriegserschütterten Afghanistan bis in das Herz Berlins, mit Stationen auch in Israel und den Palästinensergebieten: Barack Obama lässt kaum einen für die US-Außenpolitik wichtigen Ort aus. Selbst alte Kämpen in Washington können sich nicht daran erinnern, dass jemals zuvor die Auslandsreise eines Präsidentschaftsbewerbers so viel Wirbel gemacht hat.
Allein die Geheimhaltung ist atemberaubend: Auch Insider wussten nicht, in welchem Land, in welcher Stadt und zu welchem Zeitpunkt Barack Obama auftauchen würde - bis am Samstagmorgen die Türen seines Jets auf der afghanischen US-Basis Bagram aufgingen. Die Sache war so geheim, dass es keine Live-TV-Bilder gab, als der 46-jährige Hoffnungsträger der Demokraten von Bord ging. "Obama ist in Afghanistan gelandet", waren die dürren Worte des ansonsten allgegenwärtigen TV-Senders CNN. "Wir hoffen, später Bilder zu bekommen."
Auch später war es - für eine Wahlkampftour - erstaunlich spärlich um die Bilder bestellt: Ein paar verwackelte Videos von einem Treffen mit Soldaten. Obama in Khaki-Hosen mit offenem Hemd, den Arm um die Schultern eines Soldaten gelegt. Am Sonntag dann ein weiterer kurzer Videostreifen: Diesmal Obama mit Schlips und Anzug, im schweren Ledersessel sitzend, im Gespräch mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai - alles wie in den Zeiten des Stummfilms. Tonlos, doch mit klarer Botschaft.
Obama hat bei seinem Trip ein entscheidendes Ziel: Praktisch in Rekordzeit von sieben Tagen will er das missliche Image der außenpolitischen Unerfahrenheit loswerden. Ob in Afghanistan, Berlin oder Paris - Obama will sich den Staats- und Regierungschefs als "Gesprächspartner auf gleicher Augenhöhe" präsentieren. Seine vermeintliche Unerfahrenheit in Sachen Sicherheits- und Außenpolitik gilt mittlerweile als seine größte Schwäche im Rennen um das Weiße Haus.
Immer wieder hat sein republikanischen Gegner John McCain ihm vorgehalten, er sei noch niemals in Afghanistan gewesen, nur einmal im Irak, überhaupt kenne er die Mächtigen der Welt nicht, sei unsicher auf dem diplomatischem Parkett. "Für Obama kommt es darauf an, auf der Reise keine Fehler zu machen und möglichst präsidial zu wirken", meint denn auch der CNN-Experte Mark Preston.
Wie schnell man dabei in die Fettnäpfchen der Diplomatie treten kann, hat er bereits kürzlich erfahren. Bei einer Rede vor jüdischen Organisationen in den USA meinte er: "Jerusalem muss die ungeteilte Hauptstadt Israels bleiben." Nach Protesten von Palästinensern musste sein Wahlkampfteam eiligst zurückrudern. Wie die "New York Times" berichtete, hat Obama seit neustem rund 300 Vertraute um sich geschart, die er als außenpolitische Berater konsultieren kann - ein paar Schwächen sind ihm offenbar bewusst.
Die Reise Obamas kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem in der Außenpolitik Washingtons einiges ins Rutschen zu geraten scheint. Und das gleich an mehreren Fronten: Fast zeitgleich mit dem Besuch Obamas in Afghanistan nahm in Genf erstmals ein hoher US-Vertreter an den Atomgesprächen mit dem Iran teil. Bisher waren für Präsident George W. Bush solche Kontakte mit einem Land aus "der Achse des Bösen" streng tabu. Zudem stimmte Bush erstmals zu, über einen "Zeithorizont" über den Abzug der US-Truppen aus dem Irak zu verhandeln - auch dies eine Abkehr vom bisherigen Kurs. Schon spricht die "New York Times" von einer möglichen Wende in der US-Politik. Obama plädiert seit Beginn seiner Wahlkampagne für Gespräche mit dem Iran und fordert einen Zeitplan für den Truppenabzug.
Gerade Afghanistan ist nach der jüngsten Eskalation der Gewalt wieder in die Schlagzeilen geraten: Erst vergangene Woche gingen nach einem Anschlag mit neun toten Amerikanern Schockwellen durch die USA. Nach Angaben des Pentagons sterben in Afghanistan seit Mai mehr US-Soldaten als im Irak, Anschläge hätten um 40 Prozent zugenommen. Für die nächsten Monate fürchten die US-Militärs eine weitere Offensive der Taliban.
Das waren auch die Themen bei den Gesprächen Obamas in Kabul. Eine Art "Erfolg" kann er bereits vorweisen. Hohe US-Militärs haben in den vergangenen Tagen signalisiert, angesichts der Krise bis zu 10 000 weitere US-Soldaten nach Afghanistan zu schicken - just dafür hatte zuvor bereits das "außenpolitische Greenhorn" Obama plädiert.
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Was der SV Mitterteich in Partie 13 über weite Strecken produzierte, gehört in der Abteilung "fürchterlich" versteckt. Die Stiftländer kassierten gegen die TG Höchberg eine verdiente 1:3-Niederlage und damit ist ihr Heimnimbus dahin. Die SVM-Anhänger schüttelten während und nach der temporeichen Partie ungläubig den Kopf. Sie mussten zur Kenntnis nehmen, dass ihre Truppe wieder im "Landesliga-Alltag" angekommen ist.
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Bayreuth. Blechbläser-Sound von höchster Brillanz und Musikalität, garniert mit kunstvoll eingesetzter Percussion: Das ist das Markenzeichen des schwedischen Blechbläser-Ensembles "Nordic
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Amberg. Wären da nicht die Bilder und Fotografien an den Wänden gewesen, man hätte nicht gedacht, dass da eine Ausstellung eröffnet wird. Vielmehr hatte die Vernissage mit Kunst von Happy und
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Auswärtige Orangisten und einheimische Spitzenmusiker: Kirchenorgelwanderung beendet 10. Max-Reger-Tage
Nein, Lackpumps und Abendtäschchen waren nicht angesagt für den glänzenden Endspurt der 10. Max-Reger-Tage mit seiner vierteiligen Kirchenwanderung, die vom frühen Abend bis in die
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Klopp richtet Dortmunder Spieler wieder auf: Irgendwann folgt der Lohn
Sie schlichen gesenkten Hauptes und tieftraurig vom Platz, doch ihren Trainer erfüllten die Profis von Borussia Dortmund mit Genugtuung. Klasse gespielt, die Heim-Pleite egalisiert, aber im Elfmeterschießen 3:4 gescheitert - das Erstrunden-Aus im UEFA-Pokal gegen Udinese Calcio war für die Schwarz-Gelben grausam, bitter und ungerecht.
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Neues Rettungspaket für HRE beruhigt Anleger nicht
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Gegen den Trend in Ostbayern: Besucher- und Gästezahlen in Sulzbach-Rosenberg steigen an
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Angehörige von psychisch Kranken neigen dazu, sich selbst zu überfordern - NT-Interview mit Eva Straub
Sieben Jahre hat es gedauert, bis Eva Straub und ihr Mann gemerkt haben, dass ihr Sohn psychisch krank ist. "Ganz schleichend wurde aus einem Klassenbesten ein Schüler, der mit Mühe und Not das Abitur schafft. Sie können sich vorstellen, was da abgeht in der Familie. Das vergisst man sein Leben lang nicht."
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Die groben Eckpfeiler sind eingezogen, aber dazwischen ist noch genug Platz für weitere Ideen: So präsentiert sich momentan das Programm für das Stadtjubiläum 2009. "Für jeden soll etwas dabei sein", betont Kulturreferent Norbert Fischer im Gespräch mit der AZ. Sein Ziel: Ein Programm, das sich über das gesamte Jubiläumsjahr erstreckt, also von Januar bis Dezember.
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Mit Gedichten begrüßt oder verabschiedet werden die Passagiere des neuen Flughafens in Indianapolis, USA. Warum das in Waldsassen von Interesse ist? Ein international bekannter Glaskünstler hat sich
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Bürgermeister Fritz Fürk und Stellvertreter Hermann Hummler gratulieren Petra Dettenhöfer zur Wahl
Die Annalen bringen es ans Licht: Etwa alle 100 Jahre kommt es vor, dass ein Einwohner aus dem Gemeindebereich in den Bayerischen Landtag einzieht. Jetzt hat es Petra Dettenhöfer geschafft. "Darüber können die Bürger des Marktes Kirchenthumbach froh und glücklich sein", sagte Bürgermeister Fritz Fürk.
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Einladend, freundlich, herausfordernd: So charakterisierte der Computerfachmann des Gymnasiums, Studiendirektor Helmut Hock, die zwei neu gestalteten Computerräume der Schule. 33 neue PC-Arbeitsplätze und 66 Flachbildschirme fordern die Schüler förmlich dazu auf, eine Entdeckungsreise in die "Informatikwelt" zu machen.
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"Sport tut Frauen gut, Frauen tun dem Sport gut": getreu diesem Motto wurde im Jahr 1978 die Damengymnastik des SV Loderhof gegründet. Anfangs trafen sich die Damen im Hallenbad, um "den Grundgedanken unserer Gruppe zu stärken, nämlich uns fit zu halten", so Spartenleiterin Gerda Donhauser.
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Die deutschen Skispringer haben auch beim Sommer-Grand-Prix-Heimspiel in Klingenthal ihre neue Stärke demonstriert, am Ende mussten sie aber den Dominatoren der vergangenen Winter den Vortritt lassen.
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Amberg.(e) Desaster und Debakel beide Begriffe waren in dieser Woche im politischen Bereich ein Thema. Beim Landesligisten FC Amberg im sportlichen auch. Das Pokalfinale gegen den Bayernligisten SpVgg Weiden geriet zu einem Fiasko vor einem bemitleidenswerten Torwart Roman Deuerlein. Zwischen "unverschämt" und "Geld zurück" lagen die Beurteilungen über das, was da am Dienstag ablief.
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Ein vielschichtiges Ärztezentrum und ein saniertes sowie erweitertes Krankenhaus sollen den Gesundheitsstandort Kemnath für die Zukunft stärken - darin sind sich Bürgermeister Werner Nickl, KEWOG-Geschäftsführer Bernd Büsching und Krankenhaus-Regionalleiter Christian Stadler einig. Jetzt stellten sie das Programm für den "Tag der offenen Tür" in beiden Einrichtungen vor.
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"Beweglich bleiben mit dem Igelball": Unter diesem Motto stand das monatliche Frühstück des Katholischen Frauenbundes. In Vertretung von Anni Priebe brachte Hannelore Wenzel die Runde auf fröhliche Weise geistig und körperlich in Schwung.
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Eine Verkürzung der Alarmierungszeit von 17 auf vier Minuten ist wohl der größte Erfolg, der heuer bei der jährlichen Großübung der Sulzbach-Rosenberger Feuerwehren auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei verbucht werden konnte.
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Vor 40 Jahren hat er die Weidener Briefmarkenfreunde um sich versammelt - und den gleichnamigen Verein aus der Taufe gehoben. Heute ist Franz P. Zielinski 71 Jahre alt und noch immer Vorsitzender der Gemeinschaft, die aktuell 46 Mitglieder zählt. Derzeit sammelt er ganz neue Erfahrungen: als Ausrichter des 109. Deutschen Philatelistentags in der Max-Reger-Halle, der am heutigen Freitag beginnt und bis Sonntag dauert.
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Die Worte, mit denen die Laudatoren Caritas-Geschäftsführer Alfons Kurz am Donnerstag zu seinem 60. Geburtstag gratulierten, waren nicht nur herzlich - sie kamen, das war deutlich zu spüren, von Herzen. Und sie galten einem, zu dem alle Redner sinngemäß den selben Satz formulierten wie Caritas-Vorsitzender Peter Schlögel: "Alfons Kurz steht für die Caritasarbeit. Er ist für viele schlechthin ,die' Caritas."
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Das Resümee fällt positiv aus. Die Verantwortlichen für das Kemnather Ferienprogramm sowie für die gemeinsame Ferienfreizeit der Stadt und der Firma Siemens sind mit dem Verlauf und dem Zuspruch sehr zufrieden.
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"Kunst im Brau- und Malzhaus", so war eine Ausstellung überschrieben, die zum Erntedankfest in der Brauerei Heber stattfand. Acht Hobbykünstler und Handwerker aus der Region präsentierten ihre Arbeiten.
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Einen Tag nach der letzten Aufführung des "Ordo" in Bad Abbach werteteEuroder "Theatergarten Nabburg" bei einer Vorstandssitzung dieEuroErgebnisse der nun abgeschlossenen Spielsaison 2008 aus. So bewegte sich erstmals seit Bestehen des Vereins dieEuroBesucherzahl bei den Veranstaltungen in diesem Jahr über die magischeEuro2000-er-Grenze: insgesamt kamen 2100 Gäste zu den 14 Aufführungsterminen.
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Ein bewegter Herbst war das im Oktober 1948, als unseren damaligen Lesern die ersten Ausgaben der "Sulzbach-Rosenberger Zeitung" ins Haus gebracht wurden. Von geklauten und schwarz geschlachteten Schweinen über Kuppelei und Prostitution bis hin zur Rationierung von Strom oder Lebensmitteln spannte sich der Bogen der Schlagzeilen.
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