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Flossenbürg
Auch für Ärzte der blanke Horror
Notfall-Symposium des BRK mit realitätsnahen Übungsvorgaben und hochkarätigen Vorträgen
Flossenbürg. (nm) "Das ist Fortbildung auf sehr hohem Niveau", lobte der Landesarzt des Bayerischen Roten Kreuzes, Professor Dr. Peter Sefrin. 60 Mediziner und Notärzte aus der Region waren am Samstag bei dem von Dr. Gudrun Graf und Dr. Elmar Baumer organisierten Notfall-Symposium dabei. Die Teilnehmer wurden mit einem Horror-Szenario konfrontiert.
Im Besprechungsraum der Leichtmetallgießerei Schulte & Schmidt eröffneten Sefrin und der Chefarzt des BRK-Kreisverbandes Weiden-Neustadt Dr. Rudolf Poschenrieder eine Veranstaltung mit Vorbild- und Vorzeigecharakter. Wissen auf dem neuesten Stand zu halten, sei für jeden Mediziner wichtig. Jeder könne in eine Situation kommen, die rasches, umsichtiges und fachkundiges Handeln erfordere."Auf regionaler Ebene gibt es dazu kaum Fortbildungsprogramme", kommentierte Sefrin die Initiative im Rahmen des gleichzeitig laufenden BRK-Fachdienstlagers: "Es ist überraschend und erfreulich, mit welcher Professionalität hier zu einer besseren Versorgung von Notfallopfern beigetragen wird." Zufrieden gab sich der Professor mit dem vor wenigen Tagen verabschiedeten neuen Rettungsdienstgesetz.
Das BRK könne gegenüber den Krankenkassen gestärkt auftreten, und es eröffne sich die Möglichkeit, relativ schwach versorgte Gebiete zu stärken. "Am Herzen lag es mir, dass es zu keiner verwaltungstechnischen Trennung von Krankentransport und Notfallrettung kommt. Auch in Zukunft gibt es aber noch einiges zu tun, beispielsweise im Bereich der Ausbildung."
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