Poppenricht reagiert auf demographische Entwicklung mit Seniorenbeauftragten - Runder Tisch
Mit der neuen Legislaturperiode hat die Gemeinde Poppenricht zwei Seniorenbeauftragte installiert und reagiert damit auf die demographische Entwicklung, die die Bedürfnisse und Fragen der älteren Generation zunehmend in den Blickpunkt rückt. Die zwei Gemeinderätinnen Waltraud Lobenhofer und Barbara Wagner bekleiden dieses Amt und leiteten kürzlich den ersten runden Tisch für Senioren, der künftig regelmäßig stattfinden soll.
"Demographische Entwicklung - was bedeutet das für unsere Kommune?" lautete das Thema der Zusammenkunft mit der klaren Antwort, dass auch in Poppenricht die Geburtenzahlen zurückgehen und die Menschen im Rentenalter zunehmen. 16 Prozent der Einwohner sind derzeit bereits älter als 65 Jahre, informierte Bürgermeister Franz Birkl und machte klar:
"Um der demographischen Entwicklung gerecht zu werden, brauchen wir ein umfassendes Konzept, bezogen auf Einrichtungen, Anlagen und Privathaushalte." Für ihn gehören dazu die medizinische Versorgung ebenso wie Fahr- und Lieferdienste, seniorengerechte, öffentliche Einrichtungen, Ruhebänke, betreutes Wohnen, Barrierefreiheit, aber auch ambulante Diensteleistungen.
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21.07.2008
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Poppenricht
16 Prozent der Bürger älter als 65
Poppenricht reagiert auf demographische Entwicklung mit Seniorenbeauftragten - Runder Tisch
Franz Birkl stellte die beiden neuen Seniorenbeauftragten vor, die "mit Engagement und hoher Motivation die Realisierung eines gesamtheitlichen Seniorenkonzepts angehen möchten", das ihrer Ansicht nach folgende Themenbereiche umfassen könnte: Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung, Wohnen zu Hause, Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit, präventive Angebote, gesellschaftliche Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement von und für Senioren, Betreuung und Pflege.
In einer anschließenden Diskussion ergab sich, dass ein Schwerpunkt zunächst auf der Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit liegen sollte, der die Vermittlung, Informationsangebote im Internet, Seniorentage und die Koordination der bisherigen Möglichkeiten beinhaltet.
Das Gremium erörterte weitere Problemstellungen in Poppenricht, wozu das Seniorenangebot teilweise an gleichen Tagen zählt. Die Gemeinde lädt baldmöglichst alle Beteiligten zur gemeinsamen Terminplanung für ein halbes bis ein Jahr ein, um hier Abhilfe zu schaffen. Auch "vereinsamte Senioren" wurden thematisiert, zu denen man durch vorsichtiges Ansprechen der Angehörigen Kontakt gewinnen möchte.
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Poppenricht
16 Prozent der Bürger älter als 65
Poppenricht reagiert auf demographische Entwicklung mit Seniorenbeauftragten - Runder Tisch
In Zukunft soll auch auf die Barrierefreiheit bei öffentlichen Veranstaltungen geachtet werden, so das Ziel. Die Seniorentage im Herbst sollen erneut zum besseren Zusammenwirken der Vereine beitragen, bei denen diese sich mit den unterschiedlichsten Themen einbringen können. Die Seniorenbeauftragten wollen auch Kontakte zu Schulen und Einrichtungen, die Jugendarbeit betreiben, aufnehmen, um hier Projekte anzuregen, bei denen Jugendliche und Senioren in Kontakt kommen und sich gegenseitig kennen und verstehen lernen.
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