Max-Josef-Schule beendet Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag mit großem Festabend - Alle 17 Klassen mit beteiligt
Amberg. (e) Mit einer fulminanten Abschlussveranstaltung in der proppenvollen triMAX-Halle beendete die Max-Josef-Schule (MJS) ihre Festlichkeiten zum 100. Geburtstag. Hauptakteure waren die Kinder aller 17 Klassen, die in einem über zwei Stunden dauernden Programm beeindruckende tänzerische und sportliche Darbietungen offenbarten.
Kinder der dritten Klassen eröffneten mit dem Einzug in die Halle den Abend, darunter "gut behütete Mädchen". Dem folgte Konrektorin Maria Segerer mit einem Prolog, ehe Schulleiterin und Moderatorin Elisabeth Spörer die Gäste begrüßte und den Bogen von einst bis jetzt spannte. Mit einem Potpourri früherer Volkslieder überzeugte der Schulchor. "100 Jahr ist unsere Schule alt" ließ dann der 22-köpfige Lehrerchor zusammen mit der Elternband musikalisch wissen, bevor Stadtpfarrer Markus Brunner und MdL Heinz Donhauser Grußworte sprachen. Brunner empfand an Ort und Stelle "den besonderen Flair der Vergangenheit mit der Zukunft" und wünschte, dass es der Schule gelingt, die Würde des Menschen zu erhalten. Donhauser erinnerte an die Lebensweisheit "Ohne Fleiß kein Preis". Schulamtsdirektor Hubert Haberberger riet, "dankbar in die Vergangenheit und selbstsicher in die Zukunft zu blicken."Mit einer Überraschung wartete OB Wolfgang Dandorfer auf. Es waren weniger die von Elisabeth Spörer freudig entgegen genommenen drei Rosen und ein Scheck über 1000 Euro.Prasselnden Applaus gab es vielmehr für die im Gründungsjahr 1908 geborene und damit ebenfalls 100 Jahre alte Ambergerin Bertha Ehbauer, die die Schule besucht hatte.
Von (e) |
21.07.2008
| Netzcode: 1467967
Amberg
Finale mit eindrucksvollem Schlussakkord
Max-Josef-Schule beendet Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag mit großem Festabend - Alle 17 Klassen mit beteiligt
"An der Fassade der Schule hat sich nicht viel geändert in den 100 Jahren, dahinter allerdings sehr viel", resümierte Dandorfer. Unter anderem stünden heute "Erziehen im Vordergrund und nicht mehr das Einpauken von Stoff". Die Schule von einst und jetzt war auch durch eine Ausstellung dokumentiert. Erst- und Zweitklässler waren es, die am Barren und mit Pois begeisterten, bevor Dr. Ulrich Siebenbürger von Mechthild König einen Scheck über 2970 Euro für die Aktionshilfe Dr. Luppa überreicht bekam. Das war der Erlös aus einer Aktion aller Klassen, die sich viel Mühe gaben durch individuelle Aktivitäten möglichst viel Geld zu sammeln.
Elternbeiratsvorsitzender Dr. Stephan Prechtl leitete die Schlussphase ein, in der die vierten Klassen nochmals mit Stomp-Rhythmen glänzten, ein Schwerttanz und die AG Fitness/Tanz die Besucher begeisterten. Die Lieder "Wir werden immer größer" und " So a schena Tag" mit allen Kindern, dem Chor und der Elternband unter Leitung von Angelika Grübel bildeten den eindrucksvollen Schlussakkord.
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