- Seite 1
- Seite 2
Prato Nevoso/Italien
Erste Sponsoren ziehen ab
Radsport: Doping-Labor bietet interne Tests an - Geständnisse
Prato Nevoso/Italien. (dpa) Die ersten Profis gestehen EPO, die ersten Sponsoren nehmen Reißaus, doch der befürchtete Doping-Flächenbrand ist vor Beginn der letzten Tour-Woche noch nicht ausgebrochen. Ein ARD-Bericht über das dubiose Angebot eines Doping-Labors rückt den Profi-Radsport allerdings wieder ins Zwielicht.
Unterdessen beichteten der Spanier Moises Dueñas Nevado, zweiter Fall der diesjährigen Tour, und Leonardo Piepoli (Saunier Duval) EPO- Doping. Laut der spanischen "El Pais" soll der von seinem Team entlassene Piepoli, Mannschaftskamerad des bereits überführten Dopers Riccardo Ricco, seinem Sportdirektor Fernandez Matxin EPO-Konsum bestätigt haben, obwohl er von den Kontrolleuren in Frankreich noch nicht entlarvt wurde: "Ich habe das gleiche gemacht wie Riccardo."
Eine interessante Aussage, zumal Ricco trotz unerschütterlicher Indizien weiter Doping strikt leugnet. Am Sonntag bezweifelte er in der heimischen Presse, die Gültigkeit der Anti-Doping-Tests in Frankreich. Dueñas Nevado outete sich ebenfalls und beschuldigte seinen Arzt Jesus Losa, ihm das illegale Präparat beschafft zu haben. Dieser stritt ab: "Ich habe ihm nie verbotene Produkte gegeben."
- Seite 1
- Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Heute
Gestern

versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren


