Zum Artikel in der Ausgabe vom 10. Juli 2008 zum Thema "Ärger mit Modell für Schuldach".
Mit "Entsetzen" mussten wir den Bericht über die Gemeinderatssitzung in Kaltenbrunn, bei der es um das Dach beziehungsweise um Dachdetails an der Schule Weiherhammer ging, verfolgen.
Grundsätzlich geht es in der Diskussion lediglich um den Anschlussbereich des Daches über der künftigen Aula hin zum bestehenden Klassentrakt - und nicht wie es im Artikel den Anschein hatte, um das ganze Gebäude beziehungsweise Dach. In vielen Bauausschuss- und Gemeinderatssitzungen wurde ein gutes Konzept für die Erweiterung und Sanierung der Schule Weiherhammer erarbeitet. Am 14. Januar 2008 wurde dieser gemeinsam erarbeitet Plan, in dem das Dach entlang des bestehenden Klassentraktes als eine Kombination aus Flach- und Pultdächern dargestellt ist, dem Gemeinderat vorgelegt. Für Fachleute stellt diese Lösung eine wirtschaftliche und technisch einwandfreie Planung dar.
19.07.2008
| Netzcode: 1467605
Leserbrief
Diese Planung wurde einstimmig im Gemeinderat genehmigt. Lediglich Gemeinderat Herbert Wölfl von der CSU-Fraktion bat für diesen Bereich einen alternativen Lösungsvorschlag aufzuzeigen. Zwischenzeitlich wurden die Pläne sowohl vom Landratsamt Neustadt als auch von der Regierung genehmigt.
In der Bauausschusssitzung am 3. Juli wurden aufgrund dieser Anregung weitere Überlegungen und verschiedene Varianten aufgezeigt und diskutiert. Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten im Bestand und unter dem Aspekt, eine wirtschaftliche und der Gesamtarchitektur entsprechende, technisch machbare Lösung zu finden, entschied man sich mehrheitlich für die Variante drei mit einem nun niedrigeren Pultdach über der künftigen Aula. Umso überraschender und ohne Beisein des Planers wurde in der Gemeinderatsitzung am 9. Juli nochmals heftig um diesen Dachbereich beziehungsweise Anschluss diskutiert.
Dabei ist offensichtlich der bisherige Weg einer fairen, fachgerechten und sachdienlichen Auseinandersetzung mit dem Thema verlassen worden. Dazu kommt noch, dass unser "Arbeitsmodell", bei dem noch weitere Dachvarianten eingearbeitet und dargestellt waren, als Diskussionsgrundlage herangezogen wurde, ohne, dass der planende Architekt die Möglichkeit einer Erläuterung dazu hatte.
19.07.2008
| Netzcode: 1467605
Leserbrief
Somit wurde eine gute, gemeinsam erarbeitete Planung mit einer modernen und ansprechenden Architektur schlecht geredet, was die Mehrheit des Gemeinderates sicherlich nicht wollte und dem Gesamtprojekt nicht dienlich sein kann.
Architekturbüro SchöberlParkstein
Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
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Auf deutliche Distanz zum Haberfeldtreiben geht ein weiterer Leser:
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