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Fans wollen EM-Stars sehen
Kommentar von Christian Frühwirth
Nicht die Partie am Mittwoch gegen Borussia Dortmund, nicht das deutsch-italienische Meisterduell am 5. August gegen Inter Mailand - der wichtigste Termin der Bayern in der Vorbereitung ist das Spiel am Sonntag gegen die Fanclub- auswahl aus Nabburg."Ein Feiertag für Fans und Verein" beschrieb Uli Hoeneß die Idee vom Traumspiel. Ein Dankeschön an die Fans, ein Gegenbesuch bei den vielen Oberpfälzern, die Wochenende für Wochenende ihre Bayern unterstützen, viel Zeit und viel Geld in ihren Lieblingsclub investieren.
Jürgen Klinsmann schien die Philosophie verstanden zu haben: "Wir fühlen uns verpflichtet, dass wir den Fans möglichst ihre Lieblinge mitbringen", sagte er am Donnerstag. Wenig später dann der Rückzieher auf der Internetseite der Bayern: "Das EM-Septett wird die Reise in die Oberpfalz nicht antreten." Klinsmanns Begründung: "Wir jagen keinen nach wenigen Tagen von null auf 200".
Der neue Trainer hat die Idee des Traumspiels offenbar doch nicht verinnerlicht. Die Fans wollen "Schweini", "Poldi" und "Miro" sehen, die EM-Stars, und wenn auch nur für ein paar Minuten. Sie erwarten keinesfalls einen Champions League-reifen Auftritt, ein lockeres Trainingsspielchen - mehr nicht!
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