Die karge Schönheit der Region Troms im Norden Norwegens - 900 Kilometer bis zur Arktis
Tromsø. Der Wind peitscht so stark ins Gesicht, dass die Bootsinsassen die Augen zu Schlitzen zusammenkneifen. Bootsführer Holger Buricke trägt vernünftigerweise eine Skibrille. Sein Schlauchboot rast über den Kågsundet hoch im Norden von Norwegen.
Steile Berge ragen aus dem Sund, in der Ferne leuchtet Schnee vom vergangenen Winter. Plötzlich bremst Holger, Wasser schmatzt gegen die Bootswand. Er deutet nach Norden: "Hier geht es direkt zum Nordpol!" Die Hand wandert ein Stück weiter nach Westen: "Hier nach Grönland!"
Wilde Natur
Der Nordpol, Grönland - Regionen, die weit in der Ferne liegen und nach Packeis und ächzenden Eisbergen klingen. Von der Region Troms bis zur Arktis sind es noch 900 Kilometer. So weit müssen Urlauber aber nicht reisen, um eine Ahnung von Kälte und Eis zu bekommen. Der Jøkelgletscher im gleichnamigen Fjord liegt in Bootsfahrdistanz vom Kågsundet entfernt - er kalbt direkt ins Meer. Troms in Nordnorwegen lockt mit wilder Natur. Vieles ist hier oben zwischen dem 69. und dem 70. Breitengrad "das Nördlichste", etwa Tromsø, die nördlichste Metropole Norwegens, die den Namen "Tor zum Eismeer" trägt. Von Tromsø starteten im 19. Jahrhundert die wichtigen Expeditionen nach Spitzbergen und in die Arktis. Möglich machte das der Golfstrom, die Wasserheizung der Erde. Er sorgt für eisfreie Häfen und ein mildes Küstenklima, wo auf gleichen geografischen Breiten längst klirrende Kälte herrscht.
Die karge Schönheit der Region Troms im Norden Norwegens - 900 Kilometer bis zur Arktis
Bis zu 30 Grad kann das Thermometer im Sommer ansteigen. "Das ist dann schon zu warm für mich", meint Elisabeth Müller von der Tourismusinformation Troms. Es kann aber auch auf 10 Grad fallen - und dann wird es auf Holgers Schlauchboot im Fahrtwind empfindlich kalt. Das Boot jagt über den Sund rund um die kleine Insel Kågen. Ein erneuter Stopp,
Export bis nach Afrika
Holger greift in den Eimer neben sich und wirft einen fetten Dorsch ins Meer. Möwen fliegen heran. Dann erhebt sich ein Seeadler, kreist über die Beute, stürzt sich hinab, fliegt weiter. Ein erneuter Versuch, der Adler greift mit den Krallen den fetten Fisch und kämpft sich zum Land zurück. Fischerei spielt für die Menschen in dieser Gegend eine wichtige Rolle. An der Küste stehen hohe dreieckige Gestelle mit Schnüren und Netzen. Zu Tausenden hängen Fischer dort Seelachs, Dorsch und Schellfische zum Trocknen auf, der dann nach Italien oder Westafrika exportiert wird.
Viele Inseln sind heute über Straßen mit dem Festland verbunden. Auf die Insel Skjervøy beispielsweise führt ein langer Tunnel unter dem Meer hindurch. Doch das sind moderne Entwicklungen. Lange Zeit war die Region weitgehend abgeschnitten. Die Europastraße 6 entlang dem Lyngenfjord wurde erst in den 70er Jahren fertiggestellt. Umso wichtiger waren früher die Hurtigruten-Schiffe - die 1893 als Post-, Fracht- und Passagierschiffe gegründet wurden. Jeden Abend gegen 19 Uhr verkündet in Skjervøy tiefes Dröhnen die Einfahrt des Schiffes.
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Das Königreich Norwegen lässt sich die Erschließung seines nördlichen Zipfels viel kosten. Im Winter werden auch Nebenstraßen wie die Reichsstraße 865 südlich von Skjervøy von Storslett zum Raisa Nationalpark präpariert. Dort ist allerdings für Autos Schluss - im Park geht es nur zu Fuß oder mit Flussbooten weiter. Während die Boote früher mühsam von den Bootsführern gestakt wurden, erledigen heute Motoren die Arbeit. Über Jahrtausende hinweg hat sich der Fluss eine Art Canyon gegraben - steil ragen die Felswände in den Himmel.
Wasser stürzt in die Tiefe
Oft tropft Wasser von oben herab. Mal bahnt sich ein Rinnsal seinen Weg über die Felsen, dann stürzen sich enorme Massen in die Tiefe. Gewaltig ist der Mollis, der zweithöchste Wasserfall Norwegens. Aus 269 Metern Höhe fällt das Wasser in einen natürlichen Pool am Fuß. Vom Mollis sind es nur wenige Minuten Fußweg bis zum Ufer des Flusses Reisaelva. Ein paar grob gehauene Holzbänke stehen dort, von einem Metallgestell baumelt an einer Kette ein verrosteter Teekessel. Holger hat ihn im Fluss mit Wasser gefüllt und Kaffeepulver hineingekippt. Als Obstbeilage gibt es Blaubeeren aus dem Wald.
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In Tromsø scheint zwei volle Monate, von Ende Mai bis Ende Juli, die Mitternachtssonne. Dann verbringen die Bewohner der Stadt und die Touristen ihre Abende auf dem Storsteinen, dem Hausberg der Stadt. Die Seilbahn fährt im Sommer bis nachts um 1 Uhr. Von hier - aus 420 Metern Höhe - bekommen Besucher einen guten Überblick über die Stadt. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Polarmuseums. Hier erzählen Bilder und Exponate vom harten Leben der Robben- und Bärenjäger.
Sie wissen, wo es lang geht. Und sie behalten ihr Wissen nicht für sich. Sie, das sind Franz Hüttner, 72 Jahre alt, und Bernhard Cyron (45). Die Markierungswarte des Zweigvereins Weiden im Hauptverein des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) tun ehrenamtlich das, was Vereinskollegen in 52 Zweigvereinen in ihrer Freizeit auf sich nehmen: Das Wanderwegenetz in Schuss halten.
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Interessante, große Aufträge - wie etwa für den Mode- und Lifestylekonzern "Hugo Boss" (wir berichteten) und die "Deutsche Post (DHL)" - lassen das SAP-Logistik-Projekthaus IGZ weiter wachsen. "Wir stellen derzeit im Schnitt zwei Mitarbeiter pro Monat ein und suchen für dieses Jahr noch zehn", freuen sich die Geschäftsführer Johann Zrenner und Wolfgang Gropengießer.
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50 Absolventen der Berufsfachschulen Weiden und Eschenbach feiern - Fünf bleiben in der Kliniken AG
"Der Ruf unserer Schulen ist hervorragend", betont Eibe Hinrichs, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG. Deshalb gebe es für alle 50 Absolventen der Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege Weiden und Eschenbach "gute Möglichkeiten". Zum Beispiel in der Schweiz, in Österreich oder in München, wo Schwestern einen Zuschlag erhielten. Die Kliniken AG übernimmt nur fünf Kräfte.
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Mitras Materials im schwierigen Umfeld erfolgreich -Wirtschaftsministerin Müller zu Gast
Die "Sandwich-Situation", die steigenden Erdöl- und damit Kunststoff-Preise sowie der bei den Kunden erzielbare Preis, lasse nur schmale Margen zu, gestand Klaus-Uwe Reiß, Geschäftsführer der Mitras Materials. Umso mehr überraschte auch Wirtschaftsministerin Emilia Müller die Erfolgsbilanz des Unternehmens, das sich zum Marktführer in der Nische Thermodet entwickelt hat.
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Herbert Schöpf, der Wirt der Amberger Hütte in den Stubaier Alpen, fühlt sich ein bisschen an 1991 erinnert. Auch damals barg er zusammen mit dem Bergrettungsobmann und Polizeiinspektor von
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"Früher wurde grüne Politik belächelt, heute ist sie zukunftsweisend. Sogar die Wirtschaft hat erkannt, was gut für sie ist." Sepp Daxenberger, Spitzenkandidat für die Landtagswahl, nahm sich am Donnerstag kein Blatt vor den Mund. Um "Erneuerbare Energien" ging es bei einer Gesprächsrunde mit der Kewog.
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"Beliebtes Getränk, kann aber auch aus Holz oder Eisen sein?" Dieses Rätsel wäre für das "Teekesselspiel" geeignet, bei dem ein Begriff mit mehreren Bedeutungen von den Spielern zu erraten ist. Für einen Nordoberpfälzer dürfte die richtige Lösung kein Problem darstellen. Wer die aktuelle Ausstellung des Heimatvereins im Taubnschusterhaus besucht, die am Sonntag wieder von 14 bis 16 Uhr geöffnet ist, hat die Antwort sofort parat: Zoigl.
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"Jetzt red i" der CSU Sulzbach-Rosenberg - Koller: "Soziale Kompetenz liegt bei uns"
Nach dem Vorbild der Sendung "Jetzt red i" lud die CSU Sulzbach-Rosenberg die Bürger der Herzogstadt ein, Fragen an ihre Volksvertreter zu stellen. Auf dem Podium diskutierten die beiden Landtagsabgeordneten Heinz Donhauser und Franz Kustner mit den Besuchern. Die Themenvielfalt reichte von der Zukunft des Schlackenberges, bis hin zu landespolitischen Themen wie die Pendlerpauschale.
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Die tschechischen Künstler Kveta Monhartová und Václav Sika arbeiten im Künstlerhaus Schwandorf
Etwas ratlos sehen sich die beiden an auf die Frage, wo denn eigentlich der Antrieb für das Schaffen eines Malers verborgen liege und wieso man gerade den Beruf des Künstlers ergriffen habe. "Die
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"Cruizzen" dreht Musikvideo auf der A 6 - Mit über 200 Komparsen und Motorradfahrern
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Zum "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag, 14. September, öffnet auch das Schloss Burgtreswitz seine Pforten. Ab 14 Uhr führen Otto Rolle und Peter Garreiss in Pflegerkleidung im
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Die groß angelegte Suche nach der 18 Jahre alten Soldatin der "Gorch Fock" ist am Freitag fortgesetzt worden. Zeitgleich haben Staatsanwaltschaft und Polizei in Wilhelmshaven die Ermittlungen zum Unfallhergang begonnen, wie die Marine mitteilte. Dort war das Segelschulschiff "Gorch Fock" am späten Donnerstagabend eingelaufen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizei. Die noch immer vermisste Offiziersanwärterin war in der Nacht zum Donnerstag aus noch ungeklärter Ursache bei stürmischem Wetter 20 Kilometer nördlich von Norderney in die Nordsee gestürzt.
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"In diesen Monaten vor der Wahl versucht die CSU, die Versäumnisse der letzten 51 Jahre aufzuholen. Wenn nur dauernd Wahlen wären, dann ginge manches viel schneller", seufzte der SPD-Bezirksvorsitzende Franz Schindler. Zusammen mit den regionalen SPD-Kandidaten für Land- und Bezirkstag präsentierte er das Programm der Sozialdemokraten für die Region.
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"CNN Journalist Of The Year 2008." Das wäre schon eine tolle Auszeichnung. So weit ist es zwar noch lange nicht, aber die aus Preißach stammende Marion Uschold hat zumindest eine größere Chance als manch anderer: Sie ist nämlich gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernhard Simek in der Kategorie
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"Mit der Butzlkouh und dem Waidhauser Schragerl auf Entdeckungsreise durch die Schönheit der Natur" gingen 15 Kinder bei der Ferienaktion der SPD.
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Das Europäische Labor für Teilchenphysik CERN nimmt den größten Teilchenbeschleunigers der Welt, den "Large Hadron Collider", am 10. September in Betrieb.
Café-Bistro „Eisenbarth’s“ in Oberviechtach begeistert am Marktplatz 12 seine Gäste – Snacks, Eis, Kuchen und vieles mehr in handwerklicher Perfektion
Vor wenigen Monaten hat auf dem Oberviechtacher Marktplatz im Gebäude des ehemaligen Museums der Stadt das neue Café-Bistro „Eisenbarth’s“ seine Pforten geöffnet.
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Eine Unternehmensstruktur muss nicht von anonymen Wirtschaftsanalytikern in die Tat umgesetzt werden, ganz im Gegenteil. Auf unserer Sonderseite "Familienunternehmen in der Region" loben Experten der Region das Unternehmen "Family".
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Mit Hilfe unserer Kooperationen aus den verschiedensten Branchen möchten wir Ihnen diesen tollen Service anbieten, bei dem Sie ab sofort rund um die Uhr Produkte und Dienstleistungen Ihrer Wahl bequem von zu Hause aus bestellen können.
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Zur Freigabe der A 6 verlost das Medienhaus "Der neue Tag" eine Reise für zwei Personen - Zur Teilnahme auf das Banner klicken
Die ganze Region freut sich auf die Freigabe der A 6 am 10. September 2008. Und Sie können gewinnen: Ein Traumwochenende mit zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Dorint-Hotel in
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