Ein Leserbrief erreichte uns zu dem am Samstag, 12. Juli, in der SRZ erschienenen Artikel zur Sicherheitslage in Sulzbach-Rosenberg und im Besonderen zur Passage "Die Täter mit Migrationshintergrund. . . "
"Die hier gesonderte Erwähnung des Migrationshintergrundes legt einen Generalverdacht im Bezug auf erhöhte Kriminalität gegen Menschen mit Migrationshintergrund nahe. Dieser ist ungerechtfertigt und geht an der Realität vobei. Aufgrund weniger Einzelfälle in Sulzbach-Rosenberg hat sich ein Bild etabliert, dass vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund öfter straffällig werden als andere. Durch diese Äußerung wird genau diese Meinung propagiert, die schlichtweg nicht haltbar ist. Straftaten Jugendlicher geschehen immer im Hintergrund eines fehlerhaften Sozialisationsprozesses, der im direkten Zusammenhang mit deren akutem sozialen Umfeld ist. Die Kriminologie erklärt dies durch die Theorie des defekten Sozialraumes.
18.07.2008
| Netzcode: 1465400
Briefe an die Redaktion
Der Großteil an Straftaten in der Bundesrepublik Deutschland, in Bayern und somit auch in Sulzbach-Rosenberg wird von Menschen begangen, die keinerlei Migrationserfahrung haben! Lediglich bei einem bestehenden Migrationshintergrund wird hierauf besonders verwiesen, womit eine verhältnismäßige Brisanz suggeriert wird. Geht man dennoch davon aus, dass ein Migrationshintergrund ein Indikator für erhöhte Gefahr der Delinquenz ist, muss man mögliche Ursachen hierfür nennen. Andernfalls muss man sich den Vorwurf des Populismus gefallen lassen!
Immer wenn der Migrationshintergrund eine Rolle spielt, so sind es doch die Themen Exklusion und klare Benachteiligung im Bildungswesen, Beruf und an gesellschaftlicher Teilhabe, die in unserem Land nach wie vor eine Integration erschweren.
Der Generalverdacht ist nicht bei jenen zu suchen, die in unser Land kommen und unsere Gesellschaft kulturell bereichern, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft, die nach wie vor eine klare Politik der Exklusion betreibt. Die Vermeidung von Straftaten unter Jugendlichen mit oder ohne Migrationshintergrund ist nicht durch Thesen der Beschuldigung oder härtere Strafen erreichbar. Studien belegen: Haftstrafen fördern kriminelles Verhalten unter Heranwachsenden!
18.07.2008
| Netzcode: 1465400
Briefe an die Redaktion
Präventiven Charakter haben aktive Jugendarbeit, Resozialisierung und vor allem die Schaffung von Perspektiven für junge Menschen. Hier haben wir noch einen weiten Weg vor uns, gerade was junge Menschen mit Migrationshintergrund anbelangt."
Philipp Rösel, Sulzbach-Rosenberg
Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Kunstverein fördertauch Jugendkultur
Zum Bericht "Kunstverein-Vorstoß gefällt nicht" in der Ausgabe vom 1. Dezember:
Herr Magerl fordert in seinem Statement mehr städtisches
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Einen verheerenden Eindruck hinterlassen
Zu "Klimakatastrophe fällt aus"(AZ vom 28. November):
Der Bericht "Klimakatastrophe fällt aus" von einer Veranstaltung an der Hochschule
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Entscheidend istdas gelebte Vorbild
Zu "Klimakatastrophe fällt aus" (AZ vom 28. November):
Da hatte man einen Professor eingeladen, und geglaubt, dass ein Mann nur aufgrund
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Die wirtschaftlichen Probleme der Milchbauern beschreibt ein Leser:
Alles dreht sich nur noch um die Globalisierung: Neue Märkte erobern, um den Anschluss nicht zu verlieren oder vom Ausland
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Den Umstand, dass der Regensburger Oberhirte Gerhard Ludwig Müller seine Teilnahme an der evangelischen Landessynode absagte, kommentiert ein Leser:
Dem Bischof von Regensburg wäre ein Hirtenamt in
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Die wirtschaftlichen Probleme der Milchbauern beschreibt ein Leser:
Alles dreht sich nur noch um die Globalisierung: Neue Märkte erobern, um den Anschluss nicht zu verlieren oder vom Ausland
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Der Klage der Milchbauern über nicht kostendeckende Preise widerspricht ein Leser:
Der Bund der Milchbauern ist nach Berlin gezogen, um einen Milchpreis von mindestens 43 Cent zu erkämpfen, das
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"Warum ausgerechnet jetzt aufräumen?"
Die Aufräumaktion am Annaberg rief eine Leserin auf den Plan, die ihre Kritik hier anbringen will:
"Da ich schon seit über 50 Jahren am Fuße des
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Leserbrief zum "Haberfeldtreiben" gegen Bauernpräsident Sonnleitner:
Wir demontieren uns selbst! Ich kann verstehen, dass die Milchbauern auch emotional um einen Weg in der deutschen und
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Den Artikel "Krankenhäuser mit dem Rücken zur Wand " kommentiert ein Leser:
Während Banken und bald wahrscheinlich auch die Automobilindustrie mit milliardenschweren Hilfspaketen vor der drohenden
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Zum "Bauernaufstand" gegen Präsident Gerd Sonnleitner erklärt ein Leser:
"Einigkeit und Recht und Freiheit für den deutschen Bauernstand ....." - was für die ganze Nation gilt, sollte für die
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Auf deutliche Distanz zum Haberfeldtreiben geht ein weiterer Leser:
Als Milchbauern im Austrag, aber immer noch mit Herz und Seele Milchbauern, haben wir mit Entsetzen in Rundfunk, Fernsehen und
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Den Umstand, dass der Regensburger Oberhirte Gerhard Ludwig Müller seine Teilnahme an der evangelischen Landessynode absagte, kommentiert ein Leser:
Dem Bischof von Regensburg wäre ein Hirtenamt in
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Kritische Anmerkung war angebracht
Zur Debatte über den Jugendgottesdienst in Grafenwöhr am 16. November und über die Veröffentlichungen darüber erreichte uns eine weitere Zuschrift, in
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Berichterstattungzu 99 Prozent Lob
Zu dem Leserbrief "Kritik demotiviert" (Samstag, 22. November) über den Jugendgottesdienst am 16. November mit dem Thema "Talente entdecken",
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Kritik an "Göttern aus dem Expertenolymp"
Zu den Berichten "Kritiker liegen mehrfach richtig" und "Deutsche Ärzte haben am wenigsten Zeit für Patienten" in der NT-Ausgabe vom 19. November:
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Kritik demotiviert
Zu dem Bericht über den Jugendgottesdienst "In jedem schlummern Edelsteine" vom 19. November erreichte uns folgende Zuschrift:
Als Mutter eines
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Preßluftgehämmere zum Gottesdienst
Ein Leser macht seinem Ärger über die Störung des Gottesdienstes zum Buß- und Bettag in der Christuskirche in einem Brief an die Redaktion Luft:
"Der
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Wie weit kann ein Mensch gehen?
Zum Artikel "Kater ins Visier genommen":
"Mit großer Besorgnis musste ich diesen Bericht lesen. Er war meiner Ansicht nach etwas knapp gehalten - noch
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