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Mit diesem Plan lässt sich der Verkehrsinfarkt nicht abwenden
Zur Ankündigung führender Politiker, die Lkw-Flut durch eine gestaffelte Maut einzudämmen, meint ein Leser :Es ist ja schon bemerkens-, lobens- und dankenswert, wenn unsere Politiker überhaupt was merken. Der Grund meiner Freude: Die Bundesregierung hat festgestellt, dass unseren Autobahnen durch das starke Lkw-Aufkommen ein Verkehrsinfarkt droht. Aber anstatt das Übel an der Wurzel zu packen und konsequent die Verlagerung auf die Schiene zu betreiben, wird wieder einmal an den Symptomen rumgebastelt.
Da ist die Rede von "intelligenten Elektronikanzeigen" und "verfeinerter Lkw-Maut". Na, da kann man doch nur gratulieren! Das ist bestimmt gut für den Technologie-Standort Deutschland und wir sind wieder einmal die Besten. Vorausgesetzt natürlich, dass die Entwicklung dieser Technik nicht wieder so lange dauert wie die praktische Ausführung der Lkw-Maut im jetzigen Zustand.
Wahrscheinlich wird dann zwar der Verkehr auf den übrigen, nicht mautpflichtigen Straßen durch "Mautflüchtlinge" noch weiter zunehmen, aber nur zu Stoßzeiten, wenn die Maut erhöht ist. Die Schulkinder können ja auch bei Niedrig-Maut-zeiten über die Straße gehen, wenn der größte Ansturm vorbei ist und wieder etwas Ruhe einkehrt. Hoffentlich werden diese Zeiten dann auch in jedem Ort durch intelligente Elektronikanzeigen bekanntgegeben, ich könnte mir auch ein Sirenensignal vorstellen, natürlich nur ein intelligentes.
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